Rosa Hernandorena von Viveros Hernandorena:

"Der Markt hat seit einiger Zeit nach roten und süßen Granatapfelsorten gesucht"

In den letzten Jahren haben sich viele Unternehmen für den Anbau von Granatäpfeln entschieden. Dieser Boom hat zum Teil zum Erfolg geführt, aber viele sind auch aufgrund der Marktsättigung gescheitert, mit einem Produkt, dessen Verbrauch viel geringer ist als bei anderen Grunderzeugnissen wie Steinobst oder Zitrusfrüchten.

„Viele der Produzenten, die es gewagt hatten, Granatäpfel ohne Kontrolle anzubauen, sind verschwunden, in einer Art 'natürlicher Selektion', die vom Markt bestimmt wurde. Die Produzenten, die weiterhin im Granatapfelsektor tätig sind, sind dies dank der Pflanzung der richtigen Sorten am richtigen Ort und der Umsetzung guter Anbautechniken“, sagt Rosa Hernandorena, Geschäftsführerin von Viveros Hernandorena.

„Seit einiger Zeit sucht der Markt nach Sorten mit einer intensiven roten Farbe, die auch süß sind. Bisher war die dominante Sorte die traditionelle Mollar, die süß ist, aber eine schwache Färbung aufweist, sowohl innen als auch außen. Dann kamen Granatäpfel wie die Wonderful, die durch ihre leuchtend rote Farbe sehr attraktiv sind, aber einen sauren Geschmack haben. Jetzt bereiten wir die Einführung von zwei neuen Sorten vor: die Iliana (früh) und die Rugalate (spät), innen und außen rot, mit Samen, die man kaum bemerkt und hohem Brix-Grad, entwickelt vom Valencianischen Institut für Agrarforschung (IVIA)“, erklärt Rosa Hernandorena.

Die Iliana, eine neue frühe Sorte

„Wir glauben, dass mit diesen Sorten der Granatapfelmarkt weiter wachsen wird. Die Preise stabilisieren sich wieder, wie uns die Produzenten bestätigen, die eine gute Strategie in Produktion und Marketing verfolgen“, sagt sie.

In diesem Jahr wird das valencianische Unternehmen Viveros Hernandorena seine Produktion von Granatäpfeln von 60.000 auf 120.000 Stück verdoppeln. „Wir möchten, dass die Branche uns als führende Granatapfelbaumschule kennt, und das geht nicht ohne Mengen, Qualität und Homogenität“, so die Geschäftsführerin Rosa Hernandorena.

Die Setzlinge dieser Baumschule werden nach dem Produktionssystem „guide just in time“ produziert. Es handelt sich um ein intern protokolisiertes System, in dem die Pflanzen gestapelt werden, um sicherzustellen, dass der Stamm gerade bleibt. „Der periodische Schnitt erfolgt auch an den Seitentrieben früher als bei herkömmlichen Methoden. Auf diese Weise sind die Schnittlängen kleiner und heilen lange vor dem Start, so dass sich keine Schädlinge und Krankheiten ausbreiten können“, sagt die Expertin.

Viveros Hernandorena organisiert von Ende August bis Anfang November technische Besuche in seinen Einrichtungen in der Gemeinde Benimodo in Valencia.

Für weitere Informationen: 
Jose Sánchez
Viveros Hernandorena
T: +34 96 253 26 81 
M: +34 671 34 24 77
comercial@hernandorena.com
www.hernandorena.com


Erscheinungsdatum:
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