BLE-Marktbericht KW 34/19:

'Italienische Tafeltrauben dominierten, Präsenz türkischer Sultana weitete sich immens aus'

Bei den Tafeltrauben dominierte Italien mit Victoria, Michele Palieri und Crimson Seedless und ergänzte mit Black Magic und Red Globe das Geschehen. Italia und erste Thompson Seedless fielen mitunter zu kleinfruchtig aus und generierten daher nicht immer eine freundliche Beachtung. Die Präsenz türkischer Sultana weitete sich immens aus: Die Offerten wurden in 5-kg-, 7-kg- und 9-kg Steigen umgeschlagen und gewannen ab Mittwoch merklich an Bedeutung. Ihre Notierungen bröckelten aufgrund der ausgedehnten Verfügbarkeit aber. Griechenland beteiligte sich mit Flame Seedless und Prime Seedless und schickt mittlerweile auch Thompson Seedless, die in Frankfurt zwischen 10,- und 18,- € je 4,5-kg-Karton kosteten. Spanische Anlieferungen tauchten nur in einem spärlichen Rahmen auf. Französische Alphonse Lavallée gesellten sich zu den bereits etablierten Prima, deren Wichtigkeit schwand.

In Frankfurt gab es ferner inländische Artikel, die in 4-kg-Gebinden abgewickelt wurden. Das Sortiment war also breit gefächert. Das Interesse befriedigte in der Regel und konnte meistens gestillt werden. Verschiedentlich hätte die Unterbringung durchaus flotter ablaufen können. Die Bewertungen verharrten häufig auf dem bisherigen Niveau. Bloß in Berlin sanken sie wegen eines zu langsamen Verkaufs. In München hingegen kam es sogar manchmal zu Verteuerungen.

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Äpfel
Die Relevanz neuerntiger deutscher Delberastivale und Elstar verstärkte sich. Summa summarum verliefen die Geschäfte recht unspektakulär und die Bewertungen veränderten sich nicht wesentlich.

Birnen
Italien dominierte mit Santa Maria und Carmen die Szenerie. Die Präsenz der Offerten von der südlichen Hemisphäre sank kontinuierlich. Die chilenischen und südafrikanischen Artikel waren kaum noch interessant und wurden örtlich bereits ausgelistet.

Aprikosen
Französische Partien herrschten vor, von der Wichtigkeit folgten türkische und spanische. Die organoleptischen Eigenschaften der Früchte ließen immer häufiger Wünsche offen; Haltbarkeitsprobleme wirkten sich negativ auf die Unterbringung aus.

Kirschen
Die Saison endete: Es konnte bloß noch auf geringe Mengen aus dem Inland zugegriffen werden. Der Abverkauf verlief ohne spezielle Besonderheiten.

Pfirsiche und Nektarinen
Spanien beherrschte vor Italien das Geschehen. Die Nachfrage präsentierte sich eher zurückhaltend, erst zum Wochenende hin verbesserte sie sich. Dennoch verharrten die Notierungen oftmals auf ihrem bisherigen Niveau.

Pflaumen
Deutschland dominierte mit zahlreichen Varietäten die Vermarktung. Vorrangig konnte auf Cacaks Schöne, Top und Hanita zugegriffen werden. Nachgeordnet standen Bühler Frühzwetschge und Cacaks Fruchtbare bereit. Mit ersten Cacaks Beste, Ortenauer und Fellenberg fächerte sich das Sortiment auf.

Zitronen
Spanische Verna bestimmten kontinuierlich die Geschäfte, Eureka aus Südafrika und Argentinien ergänzten sie. Der Umschlag verlief durchaus freundlich und die Preise kletterten verschiedentlich aufwärts.

Bananen
Das warme Wetter hielt den Absatz fortlaufend flach. Bestenfalls konnte man von einer einigermaßen steten Unterbringung reden. Besonders schwach waren Dienstag und Mittwoch.

Blumenkohl
Deutschland herrschte vor, Polen und Belgien ergänzten örtlich. Der Bedarf konnte ohne Schwierigkeiten befriedigt werden.

Salat
Bei Eissalat dominierte Deutschland. Bei einer Unterbringung, die sich zum Wochenende hin punktuell verbesserte, verharrten die Notierungen oftmals auf bisherigem Niveau.

Gurken
Das Sortiment der Schlangengurken setzte sich aus einheimischen, niederländischen und belgischen Offerten zusammen. Die Versorgung begrenzte sich kontinuierlich. Die Notierungen kannten daraufhin nur eine Richtung: Sie strebten aufwärts.

Tomaten
Die Basis des Angebotes bildeten niederländische und belgische Früchte. Die Verfügbarkeit hatte sich leicht vermindert. Das Interesse blieb hingegen positiv. Also tendierten die Bewertungen oftmals aufwärts.

Gemüsepaprika
Mit der Ankunft massiver Anlieferungen aus Polen kam Bewegung in die Vermarktung: Die Artikel setzten die dominierenden niederländischen und belgischen Offerten unter Druck, die sich fortan kontinuierlich vergünstigten.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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