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Gemüseverarbeiter Meyer geht neue Wege

"Steigender Bedarf an tiefgekühlten Bio-Waren"

Die Meyer Gemüsebearbeitung GmbH gehört seit jeher zu den Marktführern in Sachen verarbeitetes und tiefgefrorenes Gemüse in Großgebinden. Seit einigen Jahren ist das Traditionsunternehmen mit Sitz im norddeutschen Twistringen ebenfalls bemüht ihren Großabnehmern im Bereich der weiterverarbeitenden Industrie eine wachsende Auswahl an TK-Gemüse in Bioqualität anzubieten. Darüber hinaus liefert die Firma neben den klassischen Gemüseprodukten immer mehr Kern- und Weichobst, erläutert Wilfried Schaffer, Verkaufsleiter Bio, im Gespräch mit Freshplaza.de.


Kernaktivität der Gemüse Meyer GmbH ist seit jeher die Verarbeitung von klassischer Rohware, wie Kartoffeln. 

Generell sieht das Unternehmen einen steigenden Bedarf an unterschiedlichen Produkten zur Gefriertrocknung. "Auf Produktebene ist die Karotte immer noch vorne bei uns, gefolgt von Kartoffeln und Zwiebeln. Weitere, gefragte Produkte  - neben den klassischen Rohwaren – sind Sellerie, Porree, Bohnen und Hokkaido-Kürbisse u.v.m. Diese Produkte werden in der hauseigenen Produktionsstätte verarbeitet. Andere Artikel wie Paprika, Tomaten, Broccoli usw. kaufen wir in vorgefertigter Form zu", erklärt Schaffer.


Nach Bedarf wird der regionalen Feinkostindustrie im 300km-Radius auch ein Sortiment an frischen, küchenfertig vorbereiteten Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln angeboten. 


Steigender Bedarf an Bio-Waren
Parallel zur raschen Entwicklung des norddeutschen Unternehmens entstand 2005 eine direkte Kooperation mit der polnischen Tochter Jarzyny Meyer mit Sitz in Kożuchów: Am dortigen Produktionsstandort werden vorrangig Zwiebeln, Porree und Hokkaido-Kürbisse verarbeitet. In den letzten Jahren wurde speziell in die Bio-Produktion investiert: "Dessen Marktanteil beläuft sich im Moment auf gut 6 Prozent und ist auf alle Fälle von Jahr zu Jahr steigend."


Während der Verarbeitung von erntefrischen Karotten.

Im konventionellen Bereich verfügt die Meyer Gemüsebearbeitung GmbH über eine regionale Erzeugergemeinschaft deren Mitglieder exklusiv im Auftrag des Gemüseverarbeiters anbauen. Im Bio-Bereich gibt es vorerst noch keine Anbaustruktur in einer gleichartigen Größenordnung, so werden Verträge mit einzelnen Landwirten geschlossen. „Einzelpartien müssen auch mindestens 20 Tonnen umfassen, bevor es sich für uns lohnt diese zu transportieren und entsprechend der Vorstellung unserer Großabnehmer vor Ort zu verarbeiten. Unsere Dienstleistung ist auch sehr vielschichtig: D.h. wir beziehen mal Ware aus unseren Nachbarländern wie Holland, beschäftigen uns aber auch mit Lohnverarbeitung im Auftrag von dortigen Abnehmern."

Rechts: Susanne Willkommen und Wilfried Schaffer am Messestand auf der diesjährigen BioFach in Nürnberg, wo das Unternehmen jährlich die neuesten Fortschritte im Biobereich präsentiert.

Wachsender Exportmarkt
Der Export auf europaweiter Ebene sowie in Drittländern sei ein sehr bedeutendes und wachsendes Standbein des Unternehmens. Ein interessanter Wachstumsmarkt, gemäß Schaffer, sei die USA, auch im Biobereich. „Wir sind auch bemüht, die dortige Industrie zu erreichen. Oft ziehen die Bio-Produkte den konventionellen Produktlieferungen nach.“

TK-Obst: Der dritte Entwicklungsbereich
Ursprünglich ist die Firma Meyer eher gemüselastig, nichtsdestotrotz werden – entsprechend der Nachfrage – auch verstärkt verarbeitete Früchte angeboten. Äpfel, aber auch unterschiedliches Weichobst, wie Erdbeeren, Himbeeren, Süßkirschen und Zwetschgen findet guten Anklang – vorwiegend in den Bereichen Konditoreien und Gefriertrocknung. Auch den Trend hin zu Produkten in Kleinstverpackungen habe die Firma Meyer erkannt, bleibt den Industriekunden aber treu. „Unser Spezialgebiet ist allerdings die Belieferung der weiterverarbeitenden Industrie mit Großgebinden ab 10kg oder 20kg. Es gibt keine Überlegungen direkt in den LEH zu liefern“.


Blick in die Produktionshalle am norddeutschen Hauptstandort.

Weitere Informationen:
Meyer Gemüsebearbeitung GmbH
Kontakt: Wilfried Schaffer
Hinterm Holze 10, 27239 Twistringen,
Telefon: +49 4243 9311-34
Telefax: +49 4243 9311-22,
E-Mail: w.schaffer@gemuese-meyer.de 
Internet: www.gemuese-meyer.de 


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