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Rückblick und Vorausblick Apfelsaison 2019/2020

"In der kommenden Saison hohe Preise für größere Kaliber Äpfel erwartet"

Am vergangenen Donnerstag wurden während der Prognosfruit im belgischen Alden Biesen die Kernobstprognosen präsentiert. Die europäische Apfelproduktion wird in diesem Jahr voraussichtlich 10.556.000 Tonnen erreichen. Das sind 20% weniger als im Vorjahr und 8% weniger als der Durchschnitt der letzten drei Jahre.


Philippe Binard

Rückblick Saison 2018/2019
Philippe Binard von der World Apple and Pear Association (WAPA) blickte auf die Saison 2018/2019 zurück. Im vergangenen Jahr wurden 12.611.000 Tonnen Äpfel erwartet, die tatsächliche Produktionshöhe lag jedoch bei 13.275.000 Tonnen. Bei den Produktionszahlen liegt die Saison 2018/2019 deutlich über der Anzahl der letzten 10 Jahre. Andererseits lagen die Preise weit unter den Preisen der Saison 2017-2018 und auch unter dem Fünfjahresdurchschnitt.

Im Juli dieses Jahres lagen die Apfelbestände weit über den Werten für 2017/2018, aber auch über der Anzahl der letzten fünf Jahre. Aufgrund der hohen Produktion wurde 2018/2019 deutlich weniger importiert als in der Vorsaison. Obwohl die vollständigen Zahlen noch nicht verfügbar sind, wurde im Zeitraum von Januar bis Juli viel weniger importiert.

 

"Die Saison 2018/2019 ist von Wetterextremen wie langen Hitzewellen, Hagelstürmen, Dürren und abnormalen Temperaturschwankungen geprägt", sagte Binard.

Voraussicht 2019/2020
Für die Hauptsorten wird mit Ausnahme von Gala bei vielen Sorten ein Produktionsrückgang erwartet. Insbesondere von Jonagored erwartet man 60% weniger. Bei den Clubsorten erwartet man gerade bei den 11 größten Sorten einen Anstieg.



"Höhere Preise für größere Kaliber erwartet"
Laut Helwig Schwartau von der AMI ist es in diesem Jahr eine wichtige Tatsache, dass die Deutschen deutlich weniger „Hinterhofäpfel“ haben, was im Herbst zu einem höheren Einkaufsvolumen und durchschnittlichen Einzelhandelspreisen führen kann. Aufgrund alter Lagerbestände werden im September jedoch mehr alte Äpfel erwartet. Außerdem erwartet man in diesem Jahr viel kleinere Größen, was bedeutet, dass die Preise für die Größen 75-80-85 steigen werden.


Helwig Schwartau

"Im Vergleich zum Vorjahr wird die Haltbarkeit viel besser sein, was zu mehr Exporten nach Lateinamerika und Asien führen kann. Indien ist ein Markt, den man im Auge behalten muss. Der indische Markt wächst und zahlt einen interessanten Preis für gute Qualität" sagt Helwig.


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