Marktbericht Österreich KW 28 / 2019:

'Stabile Preissituation bei Kartoffeln, Zwiebelpreise erneut schwächer'

Die Hitzewelle ist mittlerweile überstanden, die Probleme am österreichischen Frühkartoffelmarkt bleiben jedoch bestehen. Die Niederschläge am Wochenende fielen in den niederösterreichischen Anbaugebieten weder flächendeckend und meist auch nicht ergiebig aus. Die Trockenheit und der damit verbundene Schädlingsdruck bleiben somit vielerorts weiter Thema. Die Hektarerträge liegen in Niederösterreich unverändert bei enttäuschenden 20 bis 25 t. Die jüngste Hitzeperiode ließ die Frühkartoffelbestände rasch abreifen und damit werden auch keine nennenswerten Ertragszuwächse mehr erwartet. Auch die Anschlusssorten und die späteren Bestände dürften bereits mehr oder minder stark in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

Die Flächen räumen rasch: Angebotsdruck kommt trotz urlaubsbedingt ruhiger Inlandsnachfrage jedenfalls keiner auf. Die Erzeugerpreise haben sich auf dem Vorwochenniveau gut behaupten können. In Niederösterreich und dem Burgenland wurden zu Wochenbeginn meist 40 Euro/100 kg bezahlt. Unverändert die Situation in Oberösterreich. Bei durchaus passablen Erträgen und zufrieden stellender Absatzsituation lagen die Preise zuletzt bei 45 Euro/100 kg.

Zwiebelpreise erneut schwächer
Der österreichische Zwiebelmarkt neigt weiterhin zur Schwäche. Die Winterzwiebelernte schreitet zügig voran und entsprechend reichlich sind die verfügbaren Angebotsmengen. Die Nachfrageseite zeigt sich dagegen verhalten. Im heimischen Lebensmitteleinzelhandel sind die Umsätze urlaubsbedingt ruhig und auch die Exporte liefen schon flotter als zuletzt. Die Zwiebelpreise der neuen Ernte haben in der letzten Woche weiter nachgegeben. Zu Wochenbeginn lagen die Preise je nach Qualität zwischen 35 und 40 Euro/100 kg.

Ruhiger Karottenmarkt
Am niederösterreichischen Karottenmarkt trifft ein moderat steigendes Angebot auf urlaubsbedingt ruhige Inlandsnachfrage. Die verfügbaren Mengen werden vorrangig im heimischen LEH abgesetzt. Für Karotten der neuen Ernte liegen die Preise im 5-kg-Sack, ab Rampe je Qualität bei 40 bis 45 Euro/100 kg.

Quelle: LKÖ


Erscheinungsdatum:



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