Gijsbert van Leeuwen von Origin Fruit Direct:

"Die Einzelhändler wechseln direkt von spanischen Nadorcotts zu südafrikanischen Clementinen"

Die südafrikanische Zitrussaison ist in vollem Gange. Obwohl für viele Sorten mit niedrigeren Ernten gerechnet wurde, glaubt Gijsbert van Leeuwen von Origin Fruit Direct nicht, das es zu Engpässen auf dem europäischen Markt kommen wird. "Die Sommerferien sind sowieso nicht die beste Zeit für den Verkauf von Zitrusfrüchten, außerdem ist die Nachfrage aus Märkten wie China, den USA und Russland nicht wirklich der Rede wert – mit Europa verhält es sich anders."

"Die Lieferung von Star Ruby Grapefruit begann sehr langsam, aber jetzt sind größere Mengen angekommen. Die Preise waren auf einem hohen Niveau, sinken aber jetzt rapide, zum Teil aufgrund der hohen Temperaturen in Europa, die dem Konsum von Zitrusfrüchten nicht zuträglich sind", sagt Gijsbert. Auch der Verkauf von südafrikanischen Zitronen läuft mittelmäßig. "Wir haben uns kürzlich die Situation in den deutschen Supermärkten angesehen, praktisch alle Ketten bieten immer noch spanische Verna-Zitronen an. Das Angebot an argentinischen Zitronen ist aufgrund des Regens viel geringer, viele dieser Zitronen sind nicht für den Export geeignet, aber Südafrika erwartet mehr Eurekas, und Spanien liefert immer noch Verna."

"Die Clementinensaison ist in vollem Gange. Es wurden 10% mehr Clementinen erwartet, was auch aus den Statistiken hervorging. Das Angebot verkauft sich jedoch gut, es gibt kein Überangebot. Die Preise sind zwischen 12,50 und 14,50 Euro stabil", so der Importeur weiter. Seiner Meinung nach gibt es einen Trend hin zu später reifenden Sorten. "In diesem Jahr konnte man beobachten, wie viele Einzelhändler direkt von der spanischen Nadorcott-Saison auf die Clementinen umgestellt haben. Vor allem Sorten wie Satsuma sind immer weniger auf dem Markt zu finden. Das Gleiche gilt für die ersten spanischen Satsumas. Kunden wollen bessere Mandarinen, und Nadorcotts, Tangos oder Orris stellen gute Alternativen dar. Wir erwarten bald die ersten Nadorcotts, die Aussichten sind gut."

Nicht zuletzt nimmt das Angebot an früh reifenden Navels von Jahr zu Jahr ab. "Immer weniger Navels sind in der ersten Saisonhälfte verfügbar. In diesem Jahr ist das Volumen der Klasse II aufgrund von Windschäden hoch. Genau wie bei Satsumas erleben wir, dass der Markt für früh reifende Navels begrenzt ist. In dieser Zeit sind Valencias aus Ägypten, Marokko und Spanien auf dem Markt, es ist unglaublich schwer, mit diesen preislich zu konkurrieren. Einige Regionen in Südafrika haben nun auch begonnen, mittelspät und spät reifende Navels zu liefern. Das sind bessere Sorten, aber es ist schwierig, damit in Europa mehr zu verdienen. Auch die südafrikanischen Valencias kommen jetzt an, es wird erwartet, dass deren Volumen etwas niedriger sein wird als im Vorjahr", sagt Gijsbert. Die Probleme in den südafrikanischen Häfen, darunter Port Elizabeth und Durban, sind eine Herausforderung, aber auch in Kapstadt, wo Wind zu Verzögerungen führte.

Für weitere Informationen:
Gijsbert van Leeuwen  
Origin Fruit Direct
+31(0)88 244 93 20 
+31(0)6 300 053 49 
gijsbert@originfruitdirect.nl      
www.originfruitdirect.nl 


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