PET-Verpackungen verhindern Abfälle

Die Verbraucher kaufen lieber Heidelbeeren, wenn sie eine schöne Farbe haben und im Geschäft unbeschädigt präsentiert werden. Es wird die richtige Temperatur und Verpackung benötigt. Dies soll garantieren, dass die Beeren lecker und schön bleiben. abbGrowers ist ein niederländischer Heidelbeerzüchter, Sortierer und Verpacker. Sie sind überzeugt, dass PET-Verpackungen viel Abfall vermeiden. Das Unternehmen hält es für eine verantwortungsvolle Entscheidung.

„Heidelbeeren sind eine Frucht, die sich gut hält, wenn sie gut gekühlt bleibt. Die Temperatur muss 2 Grad Celsius betragen. Die richtige Temperatur ist während des gesamten Prozesses entscheidend - von der Ernte über die Sortierung und Verpackung bis hin zum Transport der Beeren zum Kunden“, sagt ein Vertreter von abbGrowers.

„Die Verpackung dieser Beeren in einem Plastikbehälter wirft jedoch Fragen auf. Gibt es keine Alternative? Denn umweltbewusste Verbraucher wollen sich vom Kunststoff entfernen. Die Verpackung von Heidelbeeren ist keine Wahl. Es ist kein Apfel, den man einfach lose anbieten kann im Verkaufsregal.“

„Blaubeeren sind empfindlich und werden nicht ohne Grund als Weichobst eingestuft. Die Verpackung ist so konzipiert, dass sie das Produkt vor äußeren Einflüssen schützt. Auf diese Weise erreicht das Produkt den Verbraucher unbeschädigt. Wenn wir die falsche Verpackung verwenden, führt das zu Verschwendung. Diese Verschwendung bedeutet eine höhere CO2-Bilanz“, sagt der Unternehmenssprecher.

Die richtige Verpackung
„Welches Material man verwendet, ist von großer Bedeutung. Es wirkt sich sowohl auf die Haltbarkeit des Produkts als auch auf seinen CO2-Fußabdruck aus”, sagt Leo Venhuizen. Er ist Geschäftsführer von Guillin Nederland. Das Unternehmen ist europäischer Marktführer bei PET-Kunststoffverpackungen für den Lebensmittelbereich.

„PET-Verpackungen haben Eigenschaften, die das Produkt optimal präsentieren. PET hat einen geringeren CO2-Ausstoß als Karton. Im Vergleich dazu ist es leicht und kann auf die sicherste Weise recycelt werden. Wir liefern Plastikkörbchen an abbGrowers. Diese bestehen durchschnittlich aus 70 bis 80% recyceltem Material.“

„Dieses Material besteht aus verschiedenen Schichten. Auf der Innen- und Außenseite befindet sich eine Schicht aus neuem Kunststoff. Dadurch wird das recycelte Material umhüllt. Auf diese Weise ist das Produkt durch die Verpackung gut sichtbar. Das Material ist klar. Wir sehen auch, dass der Behälter robust ist, was Schutz bietet. Wir können die Verpackung auch mit einer Folie verschließen, die Informationen darüber enthält“, erklärt Leo.

„Vergleichen Sie die CO2-Emissionen der Kunststoffbehälter mit denen von Karton, wie in der Tabelle dargestellt. Es wird deutlich, dass PET die verantwortungsvolle Wahl ist. Es gibt natürlich auch alternative Materialien wie Verpackungen aus Kartoffelstärke. Auch diese Entscheidung ist umstritten.“

„Werden wir Lebensmittel für die Herstellung von Verpackungen verwenden? Während es immer noch so eine große Lebensmittelknappheit in der Welt gibt? Viele Alternativen sind oft auch teurer. Sie haben auch nicht immer einen positiven Einfluss auf die Haltbarkeit des Produkts“, sagt der Geschäftsführer von Guillin Nederland.

„Wir müssen tatsächlich unser Verhalten ändern. Der Punkt ist, dass wir ein gebrauchtes Objekt als Quelle und nicht als Abfallstrom sehen müssen. Wir sind Mitglied im Fachverband NKR. In dieser Eigenschaft unterstützen wir voll und ganz den Think-Tank Rethink. Sie wurde 2017 gegründet. Es gibt viele Informationen über Erkenntnisse und Innovationen in unserer Branche“, so Leo abschließend.

Zahlen und Fakten
CO2-Emissionen, in Gramm pro Kilogramm
 
·  PET mit 85% recyceltem Material: 65 Gramm
·  PET mit 50% recyceltem Material: 89 Gramm
·  Karton mit/aus recyceltem Material: 800-1,150 Gramm
 
·  Für die Herstellung von 1.000kg Papier werden 10.000 Liter Wasser benötigt.
·  Für die Herstellung von 1.000kg Kunststoff wird 1 Liter Wasser benötigt.

 
· Das Recycling von 1,000kg Karton spart 0,04 Tonnen CO2
· Das Recycling von 1,000kg Kunststoff PET spart 2,29 Tonnen CO2
  
Wenn alle Verpackungen durch Kunststoffverpackungen ersetzt werden sollen:
· die Durchschnittslast würde um 800kg pro LKW reduziert.
· bis zu 2 Liter Kraftstoff pro 100km werden eingespart.
· und 5kg weniger CO2-Emissionen pro 100km würden entstehen.
 
1 Tonne recycelter PET-Kunststoff spart:
2 Tonnen CO2
11 mW/u CO2 pro Stunde
670 Liter Wasser 

 
Quelle: Guillin

Mehr Informationen:
Jeannette Westdorp
abbGrowers 
Tel.: +31 (0) 772 300 001 
info@abbgrowers.com


Erscheinungsdatum:



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