Positive Bilanz am Ende der Saison in Mecklenburg-Vorpommern

Trotz Trockenheit noch durchschnittliche Spargelernte in Norddeutschland

Für die Spargelbauern in Mecklenburg-Vorpommern geht eine durchschnittliche Erntesaison zu Ende. Manche haben schon vor dem offiziellen Schluss am Johannistag (24. Juni) das Stechen eingestellt. "Der Spargel war etwas dünn, die Qualitäten hätten besser sein können", sagte Landwirtin Yvonne von Laer vom Hof "Mecklenburger Frische" in Tieplitz bei Güstrow.

Im vorigen Jahr habe Wasser gefehlt, und auch in diesem Jahr sei es für den Spargel zu trocken gewesen. Anfang Mai sei es zudem so kalt gewesen, dass einige Unternehmen an manchen Tagen auf das Stechen verzichten mussten, wie der Spargel- und Kartoffelhof Demmin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) mitteilte.
Der Hof Denissen in Wöbbelin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) sei ohne Unterbrechung durch die Ernte gekommen, sagte Bauer Rudi Denissen. Mit 60 Hektar ist das Unternehmen größter Anbauer im Land.

Der Spargel wurde nach Denissens Worten wegen der Trockenheit im vorigen und auch in diesem Jahr erstmals während der Ernte beregnet. "Die Bodenspeicher sind leer", sagte er. Die Qualität des Wöbbeliner Spargels sei bis zum Ende gut gewesen, die Menge etwas geringer als im Durchschnitt.

Mit den Preisen in der Direktvermarktung zeigten sich die Landwirte zufrieden. Von Laer hat mehrere Spargelfelder neu angelegt, die im nächsten Jahr erstmals Erträge bringen sollen. In diesem Jahr wurde laut Agrarministerium auf rund 200 Hektar Spargel geerntet, 26 Hektar mehr als 2018. Damit ist der Nordosten im bundesweiten Vergleich nur ein kleines Anbaugebiet.

Quelle: DPA


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