Übersicht Weltmarkt Limetten

Der größte Teil des Limettenimports in Europa und Nordamerika stammt aus Mexiko und Brasilien. Andere lateinamerikanische Länder produzieren auch für den Export. In China nimmt der Anbau von Limetten aufgrund der steigenden Inlandsnachfrage nach dem Produkt.

Das Angebot ist gut und das führt so hier und da zu einem Preisrückgang, da das Angebot größer als die Nachfrage nach Limetten ist. Händler erwarten, dass, mit dem Sommer vor der Tür, die Nachfrage in den kommenden Wochen steigen wird. Bei zunehmender Nachfrage werden sich die Limettenpreise stabilisieren. Bio-Limetten sind auf dem europäischen Markt sehr beliebt. Die Preise der Bio-Variante liegen deutlich über denen der konventionellen Limetten.

Niederlande: Limettenmarkt in einem Tief
Der Markt für Limetten befindet sich derzeit in einer Flaute. Es gibt ein großes Angebot aus Brasilien und die Mexikaner haben auch begonnen. Dies hat seit ein oder zwei Wochen zu einem schlechteren Markt mit Preisen um 4 Euro geführt. Übrigens ist laut Importeuren in diesem Zeitraum ein Preisverfall für den Limettenmarkt nicht ungewöhnlich. Inzwischen hat sich der Markt stabilisiert und auch die Nachfrage wird besser. Ein Importeur erklärt, dass er hofft, dass auch andere Importeure es langsamer angehen lassen, dann sollte sich der Markt wieder bessern. Gleichzeitig kamen die ersten mexikanischen Bio-Limetten nach langer Zeit von Mangel, in dem die Preise auf ein Niveau von 16 bis 18 Euro stiegen, einfach weil kaum Bio-Limetten zur Verfügung standen.

Deutschland: Stabiler Markt, steigende Nachfrage nach Bio
Das verfügbare Volumen in Deutschland sei derzeit ausreichend, berichtet ein Händler. Trotz des fehlenden Sommerwetters ist der Umsatz im Allgemeinen zufriedenstellend. Preislich liegen die Limetten im Großhandel derzeit zwischen 4 und 6 Euro pro Verpackung, was für diese Jahreszeit relativ normal ist.

Der Großteil der Ware wird derzeit aus Brasilien importiert. In Kürze werden voraussichtlich auch wieder Produkte aus Mexiko auf den deutschen Markt kommen. Händler geben an, dass Mexiko normalerweise etwas teurer ist als Produkt aus Brasilien. Darüber hinaus wird damit gerechnet, dass die Nachfrage im Sommer wieder explodiert. Sobald dies der Fall ist, kommen auch alternative Herkunftsländer - darunter Kolumbien und Ägypten - auf den Markt, und werden die Limetten oftmals eingeflogen, um den Bedarf zu decken. Erwähnenswert ist schließlich auch der wachsende Bedarf an Bio-Limetten, die nach Angaben eines Fachhändlers gelegentlich doppelt so teuer sind wie herkömmliche Limetten (12-13 Euro pro Packung).

Frankreich: Brasilianische Limetten dominieren den Markt
Neben den großen Produktionsländern Brasilien und Mexiko gibt es auch eine kleine Auswahl an Limetten aus anderen Ländern Lateinamerikas wie Peru und Kolumbien. Die Limetten aus diesen Ländern werden auf dem französischen Markt jedoch noch nicht verkauft. In Frankreich wird gegen Ende Juni mit einer steigenden Nachfrage nach Limetten gerechnet. Im Sommer werden diese vor allem in Cocktails und anderen Getränken verwendet. Mexikanische Limetten werden das ganze Jahr über angebaut, aber die Hochsaison dauert von Mai bis Mitte Januar. Derzeit bestehen in Mexiko keine nennenswerten Probleme bei der Produktion von Limetten.

China: Wachstende Nachfrage nach Limetten
In China nimmt die Nachfrage nach Limetten aufgrund der wachsenden Nachfrage auf dem Inlandsmarkt jedes Jahr zu. Die wichtigsten Anbaugebiete sind Anyue und Hainan. Limetten werden hauptsächlich in Produkten wie Getränken verwendet und von den Chinesen nicht direkt als Obst konsumiert. Derzeit gibt es hauptsächlich chinesische Limetten auf dem Markt, aber es werden im kommenden Monat auch Produkte aus Südafrika importiert werden.

Vereinigte Staaten: Preisunterschiede auf dem Markt
In den USA wird der Markt für Limetten durch normale Lagerbestände und einen festen Preis für die Produkte gekennzeichnet. "Es gibt eine stetige Versorgung mit dem Obst für den Sommer", sagt ein Händler aus Texas.

Die Limetten kommen aus Mexiko. Dort hat die Frucht mit Trockenheit zu kämpfen. Das Ausbleiben von ausreichend Niederschlag hat sich auf die Größe der Früchte ausgewirkt. Während die Lagerbestände im Vergleich zum Vorjahreszeitraum etwas größer sind, sind die Kaliber der Früchte an sich in diesem Jahr kleiner (Kaliber 230 und 250). "Normalerweise wechseln wir von kleinen zu größeren Kalibern und dann wieder zurück auf die Kleineren der neuen Ernte. In den letzten Monaten haben wir keine Welle von großen Kalibern auf dem Markt gesehen. Man sieht auch bereits Früchte der neuen Ernte auf dem Markt."

Infolgedessen gab es in den letzten Monaten einige Preisunterschiede. "Die großen Kaliber waren in der letzten Zeit teurer. Vor zwei Wochen zahlte man 32-34 US-Dollar für große und 7 US-Dollar für kleinere Maße. In der Woche zuvor lagen die Preise für die Größeren bei 38 USD und für die Kleineren bei 10 USD. Der Unterschied im Preis begann vor ungefähr sechs Wochen.

Steigende Nachfrage
In den USA steigt die Nachfrage nach Limetten wieder. "Die Nachfrage steigt, weil das Preisniveau den üblichen Sommerpreis erreicht hat. Derzeit gibt es kein Überangebot an Limetten auf dem Markt."

In der Vergangenheit gab es wohl Probleme mit Überangebot auf dem Limettenmarkt. "In Mexiko bauen mehr Regionen als je zuvor Limetten an. Der Großteil unserer Importe stammt aus Mexiko mit kleinen Mengen aus Guatemala und Kolumbien. Vor 10 bis 15 Jahren gab es nur Importe aus den mexikanischen Regionen Veracruz und Michoacán. Heute exportieren 12 Staaten gleichzeitig in die USA."

"Wir sehen diese Woche, dass die Kaliber der Früchte größer werden. In den kommenden Wochen werden mehr größere Früchte auf dem Markt verfügbar sein. Dann befinden wir uns im Sommermarkt für Limetten. Dieser wird drei Monate dauern."

Südafrika: Limetten vor allem für den inländischen Markt
Südafrikanische Limetten sind in erster Linie für den Inlandskonsum und nicht für den Export bestimmt. Die Sommerernte geht zu Ende. Es war eine Saison, in der es gute Preise für hochwertige Limetten gab und die Nachfrage hoch war. Aber weil die Limetten wöchentlich gepflückt werden, sind die Arbeitskosten bei den Erzeugern hoch. Einige Limettenproduzenten haben kürzlich aufgehört anzubauen. Jetzt da die Limetten gelb sind, wird die verbleibende Produktion an die verarbeitende Industrie geschickt, um daraus Saft zu gewinnen.


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