BLE-Marktbericht KW 20/19:

'Umbruch im Angebot bei den Äpfeln bahnt sich an'

So langsam bahnt sich bei den Äpfeln ein Umbruch im Angebot an: Die Präsenz der europäischen Chargen verminderte sich und die der Importe aus Übersee dehnte sich augenscheinlich aus. Die Kampagne der dominierenden einheimischen, italienischen und französischen Partien bog auf die Zielgerade ein und auch die Bedeutung der ergänzenden niederländischen, belgischen und polnischen Artikel begrenzte sich.



Sofern die Qualität überzeugte, griffen die Kunden kontinuierlich zu. Steigende Notierungen basierten auf der reduzierten Verfügbarkeit. In Frankfurt litten die Clubsorten aus Italien und Frankreich vereinzelt unter konditionellen Problemen. Die Zufuhren von der südlichen Hemisphäre stießen dort daher auf ein freundliches Interesse. Im Segment aus Übersee herrschte generell Neuseeland mit Royal Gala und Braeburn vor. Erste Pink Lady aus Argentinien und Chile sowie Jazz aus Neuseeland und Chile erweiterten die Produktpalette.

Hier gelangen Sie zum vollständigen Marktbericht.

Birnen
Mit den tonangebenden südafrikanischen und chilenischen Abladungen waren die Märkte genü-gend versorgt. Die Unterbringung gestaltete sich recht ruhig und ohne besondere Höhepunkte.

Tafeltrauben
Mittlerweile hatte Chile Südafrika vom ersten Rang verdrängt und bestimmte mit Thompson Seed-less und Crimson Seedless das Geschehen. Generell konnte die Qualität der Artikel meistens überzeugen.

Erdbeeren
Die einheimischen Anlieferungen dehnten sich merklich aus, die Produkte ließen indes hinsicht-lich ihrer Ausfärbung und ihres Durchmessers ab und an Wünsche offen. Also stockte die Ab-wicklung, die wegen der niedrigen Temperaturen und des schlechten Wetters sowieso eher lang-sam verlief.

Zitronen
Es kam leichte Bewegung ins Geschehen: Es trafen vermehrt spanische Verna ein, die die etab-lierten Primofiori zunehmend ablösten. Zudem traten erste südafrikanische Importe in Erschei-nung.

Bananen
Der Handel verlief generell in relativ ruhigen Bahnen. Die Marktbeschickung aus den Reifereien korrelierte jedoch in einem genügenden Umfang mit dem Maß der Nachfrage. Dies bestätigte in der Regel konstante Notierungen.

Blumenkohl
Zwar war eine Vielzahl von Herkünften am Geschehen beteiligt, der Bedarf konnte dennoch nicht durchgehend befriedigt werden. Da die Versorgung zunächst knapp ausfiel, kletterten die Notierungen merklich aufwärts.

Salat
Eissalat stammte vorrangig aus Spanien, jedoch schränkten sich die Zufuhren von dort massiv ein. Im Einklang dazu dehnte sich die Präsenz der einheimischen Chargen aus, was einen baldi-gen Wechsel an der Spitze des Sortimentes andeutete.

Gurken
Die Verfügbarkeit der dominierenden inländischen und belgischen Artikel verstärkte sich. Das eher schwach ausgeprägte Interesse konnte ohne Probleme gestillt werden. Die Notierungen brö-ckelten meistens ab, da die Unterbringungsmöglichkeiten zu gering waren.

Tomaten
Obwohl sich die Nachfrage durchaus freundlich präsentierte, hielt sie mit der üppigen Versorgung nicht Schritt. Bestände bildeten sich und mussten schnellstens abgebaut werden. Also griffen die Vertreiber zu Vergünstigungen.

Gemüsepaprika
Die Niederlande herrschten vor, die Türkei und Belgien rundeten die Vermarktung ab. Die Be-wertungen tendierten unisono abwärts. Die Gründe waren in einer zu umfangreichen Verfügbar-keit zu suchen, die das Interesse schlichtweg überragte.

Spargel
Die Plätze wurden hauptsächlich durch einheimische Anlieferungen bedient. Weitere europäische Länder wie die Niederlande, Polen und Griechenland ergänzten die Szenerie mit geringen Zu-strömen.


Erscheinungsdatum:



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