BLE Marktbericht KW 17:

'Einheimische Erdbeer-Offerten verstärkten ihre Präsenz'

Einheimische Erdbeer-Offerten verstärkten ihre Präsenz merklich, befanden sich von der Gesamtmenge jedoch hinter den italienischen, spanischen und niederländischen. Anlieferungen aus Griechenland und Belgien waren nur punktuell erhältlich und hatten ergänzenden Charakter. Nach Ostern schränkte sich die Nachfrage ein und in Verbindung mit der ausgeweiteten Verfügbarkeit konnten Vergünstigungen bloß sehr selten vermieden werden. Vor allem die recht teuren niederländischen und einheimischen Früchte verbilligten sich, zum Teil auch recht massiv. Die Qualität überzeugte dabei in der Regel, was die Unterbringung aber nicht entscheidend beschleunigte.

Eine glatte Räumung funktionierte nicht durchgängig. Preisbewusste Kunden wandten sich eher den spanischen und italienischen Chargen zu. Ein anderes Bild zeigte sich in Berlin: Hier gelang eine Leerung der Bestände ziemlich flott und dies trotz verdichteter einheimischer Zuströme. Die knackigen und ansprechend ausgefärbten deutschen Produkte konnten zu maximal 6,- € je kg zügig platziert werden.

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Äpfel
Die Partien aus Europa prägten noch immer das Geschehen. Die Güte ließ kaum Wünsche offen. Generell verharrten die Notierungen häufig auf ihrem bisherigen Niveau, da die Händler ihre Bereitstellung hinreichend auf das Interesse abstimmt hatten.

Birnen
Südafrika dominierte mit vielen Varietäten. Die Zuströme wuchsen an und somit konnte der Bedarf problemlos befriedigt werden. Die Bewertungen blieben meist konstant.

Tafeltrauben
Die Vermarktung verlief recht uneinheitlich: Während auf einigen Plätzen von einem flotten Umschlag berichtet wurde, gestaltete sich die Abwicklung woanders sehr ruhig.

Zitronen
Es konnte ausschließlich auf spanische Partien zugegriffen werden. Dabei überwogen Primofiori, Verna waren eher selten. Die Güte überzeugte in der Regel.

Bananen
Der Handel verlief in überaus ruhigen Bahnen. Die Nachfrage richtete sich schon eher auf den verdichteten Zustrom an Erdbeeren und auf den langsam stärker werden Zufluss an Steinobst aus.

Blumenkohl
Frankreich dominierte vor Italien. Die einheimischen Abladungen dehnten sich augenscheinlich aus. Dies führte an vielen Plätzen zu Vergünstigungen, da das Interesse mit der angewachsenen Verfügbarkeit nicht Schritt halten konnte.

Salat
Bei Kopfsalat breiteten sich die belgischen und einheimischen Anlieferungen massiv aus, italienische rundeten das Geschehen ab. Da die Nachfrage etwas zu begrenzt war, mussten die Verkäufer ihre bisherigen Aufrufe häufig senken.

Gurken
Die deutschen, niederländischen und belgischen Partien waren fast gleichberechtigt an den Geschäften mit Schlangengurken beteiligt. Die Verfügbarkeit intensivierte sich und überragte vielerorts das Interesse.

Tomaten
Die Niederlande dominierten vor Belgien. Die Versorgung intensivierte sich und war für die Unterbringungsmöglichkeiten zu umfangreich. Der Bedarf hatte sich nämlich ferieninduziert eingeschränkt.

Gemüsepaprika
Niederländische Partien herrschten vor. Die Verfügbarkeit genügte nicht durchgängig, um die Nachfrage zu befriedigen. Also stiegen die Bewertungen an. Vor allem die gelben und roten Kultivare waren ab und an nur begrenzt erhältlich, was in merklichen Verteuerungen mündete.

Spargel
Die Geschäfte verliefen uneinheitlich: Während manche Märkte von einer freundlichen Beachtung berichteten, in dessen Folge eine Räumung in der Regel gelang, bauten sich an anderen Plätzen wegen eines zu geringen Bedarfs Bestände auf, die auch mit Vergünstigungen nicht entscheidend vermindert werden konnten.


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