Stabile Importraten bei deutschen Tafeläpfeln

"Die Überseeware ist fester als die Deutsche und daher am Markt beliebter"

Die Importraten für deutsche Tafeläpfel sind von 2014 bis einschließlich 2018 relativ gleich geblieben. Nur im Jahr 2017 hat der Gesamtimport die 600.000 Tonnen überschritten. Der durchschnittliche Wert der Tafeläpfel im Import hat sich dennoch im Laufe der Jahre allmählich erhöht, wie eine Studie des BMEL herausstellt. 

Die deutsche Lagerware sei zu diesem Zeitpunkt nicht mehr besonders stabil, kommentiert ein Händler aus Frankfurt am Main. Zudem seien manche Sorten aus dem deutschen Anbau auslaufend. "Die Überseeware ist fester als die Deutsche und daher am Markt beliebter." Äpfel aus Neuseeland, Chile und Südafrika seien dabei wegen ihrer guten Qualität am beliebtesten.

Was Clubsorten angeht, so denkt der Händler, dass das Potenzial für den deutschen Markt inzwischen erreicht sei: "Derzeit liegen die Clubsorten bei 20%. Diese Sorten sind aber eher für den Fachhandel interessant, auf Wochenmärkten beispielsweise werden noch günstigere Standardvarietäten bevorzugt."

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Allmählich schoben sich die Importe aus der südlichen Hemisphäre in den Vordergrund: Die Präsenz von Royal Gala aus Neuseeland, Chile, Argentinien und Brasilien wuchs an. Aus Neuseeland stammten  zudem hauptsächlich Braeburn und Jazz. Chile beteiligte sich dagegen mit Pink Lady und Elstar am Geschäft. Der Verkauf der Zufuhren aus Übersee verlief in einem normalen Rahmen. Hier und da
tendierten die Notierungen wegen eines verstärkten Zugriffs aufwärts.

Die Partien aus Deutschland, Italien und Frankreich generierten in der Regel eine ausreichende Beachtung. Daher verharrten ihre Preise oftmals auf dem Niveau der Vorwoche. Mengeninduziert konnten die Händler ihre Aufrufe sogar mancherorts anheben. Lediglich mängelbehaftete Exemplare, wie sie in Hamburg ab und an zu
finden waren, mussten mit Vergünstigungen veräußert werden.


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