Neue EU Schutzmaßnahmen für Bauern und Lebensmittelanbieter

Das Europäische Parlament hat vor kurzem beschlossen, Bauern und andere Lebensmittelanbieter vor einigen unfairen Handelspraktiken zu schützen. ECR MEPs unterstützt die EU weiten Miniumstandards, in deren Rahmen acht Handelspraktiken verboten sind; dazu gehören späte Zahlungen für verderbliche Produkte, Last Minute Stornierungen von Bestellungen und einseitige Veränderungen an Lieferverträgen.

Die Regeln bauen auf Maßnahmen auf, die es in den EU Mitgliedsstaaten bereits gibt, allerdings sollen diese noch einmal weiter verstärkt werden.

ECR und Conservative MEP Anthea McIntyre, die dabei geholfen haben, die Vorgänge im Parlament voranzutreiben, sagte: "Bauern und Lebensmittelanbieter waren viel zu lange an einer viel zu niederigen Position in der Lieferkette und die großen Einzelhändler in der EU konnten
ihre Macht leicht nutzen, um so die Schwächsten zu schädigen. Mit den neuen Maßnahmen soll dieses Ungleichgewichtig wieder ausgeglichen werden, denn freiwillige Systeme verändern das Verhalten nun einmal nicht."

Ecrgroup.eu hat berichtet, dass McIntyre außerdem sagte: "Die heutige Abstimmung bedeutet gute Nachrichten für alle Bauern und Verbraucher in der EU und außerhalb der EU. Ich bin besonders erfreut, dass auch Anbieter außerhalb der EU mit eingeschlossen sind, sodass nicht nur Bauern in Kenia und Peru geschützt sein werden, sondern auch britische Bauern nach dem Brexit."


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