Britische Kartoffelexporte in die EU könnten bei einem No-Deal-Brexit stoppen

Die Behörde für Agrarkultur und Hortikultur Entwicklung (AHDB) hat davor gewarnt, dass ein möglicher No-Deal-Brexit dazu führen könnte, das die britischen Kartoffelexporte in die EU sofort wegbrechen. 

Die AHDB sagt, dass die Kartoffelexporteure in Großbritannien nach einem No-Deal-Brexit Probleme haben könnten, in die EU zu exportieren. Das liegt daran, dass die Europäische Kommission nicht zugestimmt hat, britischen Kartoffeln ein Gleichwertigkeitsabkommen für Drittländer zu geben, bevor die Verhandlungen abgeschlossen sind. Das bedeutet, dass die britischen Kartoffeln ab dem 29. März um 23 Uhr nicht mehr in die EU verkauft werden dürfen, sollte dem Deal für 2019 nicht zugestimmt werden.

Laut readyforbrexit.co.uk, sagt die AHDB, dass Großbritannien im vergangenen Jahr mehr als 96.000 Saatgutkartoffeln exportiert habe, ein Drittel davon sei in die EU exportiert worden. Saatkartoffeln ausgenommen, hat Großbritannien mehr als 162.000 Tonnen Kartoffeln exportiert, davon gingen sogar 93% in die EU, hauptsächlich nach Spanien und Irland. 

Im Falle eines No-Deal-Brexits wird Defra die Bewerbung um ein Gleichwertigkeitsabkommen so schnell wie möglich wiederholen, jedoch ist die Zeit bis zur Bestätigung unbekannt.

 

 


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