BLE-Marktbericht KW 10 / 2019

'Letzten Zufuhren an spanischen Clementinen, israelische Orri-Mandarinen dominierten'

Die Anlieferungen von kleinfruchtigen Zitrusfrüchten schränkten sich kontinuierlich ein. Bei den Clementinen kamen letzte spanische Zufuhren in Frankfurt und München an, die im Wochenverlauf aber versiegten. Bei den Mandarinen begrenzten sich die Abladungen ebenso: Hier dominierten israelische Orri, gefolgt von spanischen Orri und Nadorcott sowie marokkanischen Nadorcott. Die Türkei spielte mit Murcott eine sehr kleine Rolle. Italien und Ägypten hatten komplettierenden Charakter. Auffällig waren in Frankfurt die verschiedenen Aufmachungsarten, so gab es israelische Orri dort sowohl in den etablierten 10-kg- und 12,5-kg-Kartons als auch in 6-kg- und 7-kg-Abpackungen.



Die Qualität überzeugte in der Regel: Geschmack und Fruchtfestigkeit ließen nur selten Wünsche offen. Das Interesse präsentierte sich indes generell eher als schwach, was durch das frühlingshafte Wetter nochmals verstärkt wurde. So konnten die Verkäufer keinen Nutzen aus der verminderten Verfügbarkeit ziehen: Verteuerungen waren nicht durchzusetzen. Stattdessen bröckelten die Bewertungen oftmals ab. 

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Äpfel
Wie zu diesem Saisonzeitpunkt üblich prägte Deutschland mit vielen Varietäten das Geschehen. Die Bewertungen verharrten insgesamt auf einem konstanten Niveau.

Birnen
Die Importe aus Übersee dehnten sich augenscheinlich aus: Neben den dominierenden südafrikanischen Abladungen gab es inzwischen chilenische und argentinische. Die Sortenfülle wuchs ebenso an: Aus Südafrika kamen mittlerweile Abate Fetel und Red Bartlett.

Tafeltrauben
Aus Südafrika stammten sehr viele Varietäten: Die Vertrauten, wie Crimson Seedless, Thompson Seedless und Flame Seedless, wurden von eher Unbekannten wie Sundance Seedless oder Sweet Globe flankiert.

Orangen
Spanien dominierte bei den Blondorangen mit Navelina, Lane Late und Salustiana. Das Interesse zeigte sich uneinheitlich. Bezüglich der Notierungen war kein klarer Trend auszumachen.

Zitronen
Spanische Offerten herrschten vor. Der Handel verlief ohne spezielle Vorkommnisse. Die Bewertungen veränderten sich nur selten, da das Angebot auf die Nachfrage abgestimmt wurde.

Bananen
Das Interesse zeigte sich sehr uneinheitlich. Die Unterbringungsmöglichkeiten reichten von ruhig und unaufgeregt bis zu überraschend anhaltend flott. Ungeachtet der Intensität des Zugriffes etablierten sich überwiegend für die Zweit- und Drittmarken höhere Bewertungen.

Blumenkohl
Die Präsenz der dominierenden französischen und ergänzenden italienischen Chargen schränkte sich etwas ein. Die Nachfrage konnten problemlos erfüllt werden.

Salat
Eissalat stammte aus Spanien. Die Zuflüsse begrenzten sich zwar, dies initiierte aber keine Verteuerungen. Das Gegenteil war der Fall: Infolge verschlechterter Unterbringungsmöglichkeiten oder aufgrund von niedrigeren Eingangsforderungen sanken die Notierungen häufig ab.

Gurken
Bei den Schlangengurken bestimmten die Niederlande und Spanien die Szenerie. Der Absatzdruck auf die spanischen Partien vergrößerte sich. Insgesamt verliefen die Geschäfte mit einer gewissen Konstanz.

Tomaten
Mit Spanien, den Niederlanden, Italien, Marokko und Belgien waren etliche Länder am Geschehen beteiligt. Generell war eine eher kraftlose Nachfrage auszumachen, die mit dem Sortiment nicht Schritt halten konnte.

Gemüsepaprika
Die Abladungen aus Spanien verringerten sich. Die Notierungen zogen daraufhin an, ab und zu recht erheblich. Die Zuströme aus den Niederlanden und Belgien komplettierten bis dato die Warenpalette.

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