Jan Vermeiren, Exofi

"Historisch hohe Preise für französische Kiwis"


"Zu Beginn dieses Monats wurde der Mangomarkt mit sonnengereiften Mangos aus Peru überschwemmt. Das große Angebot setzte den Markt unter Druck. Momentan stabilisiert sich der Mangomarkt, denn er leert sich. Es wurden die Hälfte des Produkts aus Peru weniger mit  Containern verschifft und auch ist das Angebot der Kent-Mangos deutlich geringer. Hierdurch sind die Preise stabiler als in den Vorjahren. Die ready-to-eat Mangos haben je nach Sorte und Größe ein relativ hohes Preisniveau von rund 8 Euro. Dies ist ein stabiler und guter Preis, der in der Vergangenheit schon mal anders war", sagt Jan Vermeiren von Exofi.

Mangel an grünen Avocados
"Die Hass Avocados sind in relativ großer Anzahl auf dem Markt. Dies liegt daran, dass spanische Produkte gleichzeitig mit denen aus Kolumbien und Mexiko auf dem Markt angeboten werden. Es gibt mehr Angebot als Nachfrage und deshalb sind die Preise um 20 bis 30 Prozent niedriger als im Vorjahr. Im Gegensatz zur Hass gibt es geringe Knappheit an grünen Avocados", sagt Jan. Die Preise für grüne Avocados sind aufgrund von Angebot und Nachfrage recht hoch. "Weil Hass Avocados immer populärer werden, gibt es einen Mangel an Grün, was für grüne Avocado-Produzenten in Bezug auf die Preisbildung gut ist."

Historisch hoch
Dies ist die zweite Saison, in der die Produktion französischer Kiwis knapp wird. Sie ist im Vergleich zu einer normalen Saison um 25 bis 30% geringer. "Aufgrund der Dürre mangelt es auch an großen Kalibern. Das durchschnittliche Gewicht dieses Jahres beträgt 87 Gramm pro Kiwi, während dies normalerweise 103/104 Gramm sind. Dies ist nicht nur in Frankreich der Fall, sondern auch in Italien. Die Preise für französische Kiwis sind historisch hoch. Die Früchte waren noch nie so teuer. Es gibt auch andere Ursprünge wie griechische Produkte auf dem Markt, aber in Bezug auf Qualität, Geschmack und Brix-Wert gewinnt die französische Kiwi es bei den belgischen Verbraucher."

"Trotz des Mangels sind wir überzeugt, die gesamte Saison bis Anfang Mai liefern zu können. Danach werden die neuseeländischen Kiwis wieder auf dem Markt sein. Wir haben dieses Jahr ungefähr 700 Tonnen französische Kiwis, aber der Umsatz leidet nicht unter den höheren Preisen. Das liegt daran, dass der belgische Konsument die schmackhafte französische Kiwi bevorzugt", sagt Jan abschließend.

Für weitere Informationen:
Jan Vermeiren
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B-100 Brüssel
+32(0) 2 243 1249
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