Spanien: 40% des Frischgemüses aus Murcia werden auf dem Feld verpackt

Maximale Frische und kürzeste Verpackungszeit sind unerlässlich, um die Nachfrage in der EU und Nordeuropa zu decken. Die Bedeutung der Frischgemüse-Produktion für den Agrarsektor der Region Murcia ist bekannt, ebenso wie die Abhängigkeit der britischen Supermärkte von der Ankunft von Frischprodukten aus der Costa Calida.

Die spanischen Landwirte sind sich dessen so bewusst, dass bis zu 40% der Produktion bereits bei der Ernte auf den Feldern selbst verpackt werden. Anlagen, die als "Gartenbauplattformen" bezeichnet werden, werden beim Pflücken und der Verpackung von Produkten wie Salaten eingesetzt, was den Aufwand für die Handhabung und die Verpackungszeit reduziert. Dies führt zu einer deutlichen Steigerung der Qualität und Lebensmittelsicherheit sowie zu einer Verringerung der CO2-Bilanz des Produkts und stellt sicher, dass die Nachfrage auf den nordeuropäischen Märkten gedeckt wird.  

Laut einem Artikel auf murciatoday.com, werden diese Plattformen, die im Wesentlichen kleine mobile Verarbeitungsanlagen sind, auch bei der Ernte von Gemüse wie Sellerie und Kohlrabi eingesetzt. Sie sind mit spezialisierten Pflückern besetzt, die in der Lage sind, sofort diejenigen Pflanzen zu erkennen, die die geltenden Qualitätskriterien erfüllen. Am Ende werden die verpackten Waren auf Kühlfahrzeuge verladen und zu den Vertriebszentralen gebracht.

Dort werden sie weiter gekühlt, palettiert und für den Versand vorbereitet. Sie werden so schnell wie möglich nach dem Pflücken verladen und erreichen in vielen Fällen bereits 40 Stunden später Großbritannien.

 


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