2019: Frankreich wird Sanktionen gegen Produkte mit nicht-recycelten Plastikverpackungen verhängen

Die französische Regierung möchte ein Bonus-Malus-System einführen, um die Kunden zu animieren, Produkte mit einer Verpackung aus recyceltem Plastik zu kaufen. Diese Maßnahme ist Teil des 100%-recycelbares-Plastik-Ziels für 2025.

Brune Poirson, Staatssekretär des Ministers für Ökologischen und Integrativen Wandel, kündigte im August 2018 an, dass diese Initiative den Preis von Produkten mit recyceltem Plastik um bis zu 10% reduzieren würde, während die Preise derer, die mit nicht-recyceltem Plastik verpackt wurden, umgekehrt um 10% steigen würden.

Die Ankündigung löste Reaktionen der Verbände aus. „Wir hoffen, dass die Hersteller mitspielen werden, sodass nicht die Kunden sanktioniert werden“, gab Flore Berlingen, Direktorin des Verbandes Zero Waste France, an. Laut Fanny Vismara vom Kollektiv Plastic Attack France „ist das Bonus-Malus-System ein Teil der Lösung, aber unvollständig, weil es nur das Plastikrecycling und nicht die -reduktion anspricht.“

Die Plastikindustrie floriert. Die globale Produktion steigerte sich um 40% innerhalb von 10 Jahren, von 245 auf 348 Millionen Tonnen, wobei Verpackungen der Hauptmarkt sind. Als Antwort auf dieses Problem planen manche Einzelhändler wie zum Beispiel Carrefour, alle nicht-recycelbaren Plastikverpackungen von Bio-Obst und -Gemüse aus ihren Regalen zu entfernen.

Quellen: telegraph.co.uk und ladepeche.fr 


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