Marktbereicht Österreich, KW 2 / 2019:

Steigende Kartoffel- und Zwiebelpreise prägen den aktuellen Handel

Der österreichische Erdäpfelmarkt startet mit steigenden Erzeugerpreisen ins neue Jahr. Mit den Umsätzen rund um den Jahreswechsel war man im Lebensmitteleinzelhandel heuer überaus zufrieden. Im Januar dürften sich die Absatzzahlen dann traditionell auf niedrigem Niveau einpendeln.



Positiver Einfluß auf Abgabebereitschaft
Die Händler werden von den Landwirten weiterhin bedarfsgerecht mit Ware versorgt. Dabei haben sich die höheren Preise positiv auf die Abgabebereitschaft der Landwirte ausgewirkt. Aber auch Qualitätsprobleme und die damit verbundenen hohen Aussortierungen stehen weiter auf der Tagesordnung. Die Lagervorräte schwinden entsprechend rasch, vor allem das Angebot an vorwiegend festkochende Sorten ist bereits überschaubar.

In Niederösterreich werden Speisekartoffeln nun meist um 25 Euro/100 kg übernommen. Für drahtwurmfreie, kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel sind bis zu 29 Euro/100 kg zu erzielen. In Oberösterreich wurden zuletzt bis zu 27 Euro/100 kg bezahlt.

Zwiebelpreise kräftig erhöht
Der österreichische Zwiebelmarkt startet mit einem Preissprung ins neue Jahr. Die Inlandsnachfrage ist nach einem zufriedenstellenden Weihnachtsgeschäft weiter stetig. Aber auch am Exportmarkt hält die rege Nachfrage unvermindert an. Das Angebot kann nicht mithalten und entsprechend umworben werden die verfügbaren Mengen. Die Erzeugerpreise wurden in der letzten Woche nochmals kräftig angehoben. Für Zwiebel, geputzt und sortiert in der Kiste wurden zuletzt je nach Qualität und Größe nun meist zwischen 42 und 46 Euro/100 kg bezahlt.



Niederösterreich: Karottenmarkt unverändert
Am NÖ Karottenmarkt hat sich die Marktlage zwischen den Feiertagen nicht verändert. Der Inlandsabsatz läuft, nach dem zufrieden stellenden Weihnachtsgeschäft, stetig auf saisonüblich ruhigem Niveau. Exporte finden weiterhin in kleinen Umfang statt. Die Erzeugerpreise liegen stabil auf dem Vorwochenniveau. In den nächsten Wochen ist angesichts der knappen Versorgungslage aber mit anziehenden Preisen zurechnen.

Quelle: LKÖ


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