Wenig bis keine Mangos für das Festmahl

"Der Mango-Markt ist außergewöhnlich"

"Die brasilianische Mango-Saison ist in diesem Jahr früher zu Ende gegangen als sonst und wurde vor zwei Wochen mit der letzten Lieferung abgeschlossen. Die enormen Lieferungen Mangos der letzten zwei Monate aus Brasilien sind nun zu Ende gekommen. Das ist außergewöhnlich und das haben wir in den letzten Jahren nicht erlebt", sagt Joep Jongmans von Special Fruit. In den letzten zwei Monaten haben die Brasilianer große Mengen geerntet und nach Europa geschickt. Inzwischen sind die Früchte, die für den Export geeignet waren, weg und ist die Saison vorbei. “Normalerweise geht es nach der brasilianische Saison mit Peru weiter aber da die Saison etwas später dran ist und infolge der Streiks von peruanischen Erzeugern, werden die peruanischen Mangos zwei Wochen später auf den Markt kommen.”

Streiks
Vor zwei Wochen haben die kleineren Mangoproduzenten im wichtigsten Produktionsgebiet von Peru gestreikt. Sie sind der Ansicht, dass sie für ihre Mangos einen zu niedrigen Preis bekommen. Inzwischen haben die Exporteure und die Erzeuger sich ausgetauscht und die Situation hat sich wieder normalisiert. "Trotzdem werden die ersten Kent Mangos, die per Seefracht hierher kommen, infolge der Streiks, zwei Wochen später ankommen. Die Verzögerung wird sicherlich Probleme mit sich mit bringen da dadurch eine Lücke in der Zulieferung entsteht. In den letzten beiden Wochen hatten wir noch gerade genug aber in der 52. und 1. Kalenderwoche werden wir gewiss ein Defizit an Mangos haben", sagt Joep. 

Luchtfracht
Importeure können auch nicht auf Mangos anderer Herkunftsländer ausweichen. "Es gibt zwar einige andere Länder, die Mangos haben aber das sind andere Sorten Mangos. Das ist nicht wirklich eine Alternative", sagt Jongmans. "Auch sind die Mangos, die per Luftfracht kommen, ein ganz anderes Produkt und eine ganz andere Preisklasse. Wir sehen in den letzten Jahren wohl, dass immer mehr Mangos per Luftfracht exportiert werden und auf den Markt kommen. Auch die Mangos die per Luftfracht kommen, kommen durch die Streiks mit Verzögerung und kommen die Lieferungen nur langsam in Gang. Hinzu kommt noch, dass in den letzten Wochen des Jahres in der Luftfracht nur wenig Kapazität zur Verfügung steht und Anschlüsse verpasst werden. Von dem Produkt ist darum also auch nur wenig verfügbar." 

"Die ersten Mangos, die in der 1. Kalenderwoche per Seefracht aus Peru kommen, werden mengenmäßig sehr begrenzt sein. In der zweiten Hälfte von Januar wird eine größere Zulieferung erwartet und die neue peruanischen Mangosaison wird dann erst richtig beginnen. Zur Zeit sehen wir die Preise steigen, im Vergleich zu den Marktpreisen von vor vier Wochen, sogar fast verdoppeln. Es ist zu erwarten, dass die Preise nach Mitte Januar wieder niedriger sein werden", sagt Joep abschließend. 



Für mehr Informationen:
Joep Jongmans
Special Fruit
Europastraat 36
2321 Meer - Belgien
Tel: +32-(0) 3 3301792
info@specialfruit.be  
www.specialfruit.be 


Erscheinungsdatum :
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