BLE-Marktbericht KW 48 / 18:

Spanischer Eissalat dominierte, italienische Anlieferungen überwogen bei den Bunten Salaten

Eissalat stammte fast ausschließlich aus Spanien. Nur in Frankfurt gab es daneben türkische Artikel, die zu 6,- € je 10er-Abpackung platziert wurden. Ausgedehnte Abladungen und eine Nachfrage, die damit nicht Schritt halten konnte, führten zu Vergünstigungen. Diese fielen punktuell recht kräftig aus. Eine Räumung gelang trotzdem nicht immer. Ein gegenteiliger Trend war bei Kopfsalat zu beobachten: Die dominierenden Zuflüsse aus Belgien verteuerten sich einstandsbedingt. Im Soge der belgischen Offerten kletterten die Notierungen der ergänzenden italienischen und einheimischen Partien aufwärts. In Hamburg verloren deutsche Produkte derweil an Wichtigkeit, da ihre Qualität nicht restlos überzeugte.

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Bei den Bunten Salaten überwogen inzwischen italienische Anlieferungen. Aus Frankreich verdichteten sich die Zuströme. Das Inland komplettierte mit eher geringen Mengen. Die Bewertungen entwickelten sich unterschiedlich: In München zogen sie an, dafür tendierten sie in Frankfurt und Köln aufgrund der zugenommenen Zugänge nach unten. Italienische Endivien wurden zwar kontinuierlich untergebracht, verbilligten sich aber dennoch in der Regel. Feldsalat generierte in Frankfurt mehr Zuspruch als zuvor, was jedoch kaum Auswirkungen auf die Preise hatte. Und auch in Hamburg blieben diese stabil, was auf einer am Bedarf ausgerichteten Verfügbarkeit basierte.

Äpfel
Deutschland prägte vorrangig mit Elstar, Jonagold, Boskoop und Braeburn das Geschehen. Die organoleptischen Eigenschaften ließen ab und an Wünsche offen. Die Versorgung mit niederländischen Boskoop, Elstar und Jonagold intensivierte sich

Birnen
Italien bestimmte wie in den Vorwochen mit Abate Fetel, Santa Maria und Williams Christ die Vermarktung. Niederländische Gute Luise sowie einheimische Alexander Lucas, Conference und Novembra hatten ergänzenden Charakter.

Tafeltrauben
Die Präsenz der europäischen Früchte schmolz. Die Qualität überzeugte nicht restlos und die Nachfrage richtete sich inzwischen augenscheinlich auf die Importe aus Übersee aus.

Orangen
Spanische Navelina prägten das Geschehen bei den Blondorangen. Generell gestaltete sich der Umschlag in der Voradventswoche und wegen der herbstlicheren Witterung etwas flotter als zuvor, er befriedigte aber nicht durchgängig.

Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Spanien bestimmte das Segment der Clementinen und verstärkte weiter seine Abladungen. Der Nikolaustag nähert sich, was die Unterbringung antrieb. Dazu kam das herbstliche Wetter, sodass sich summa summarum die Nachfrage steigerte. Die Notierungen blieben häufig konstant.

Zitronen
Spanische Primofiori dominierten vor türkischen Enterdonato das Geschehen. Ein Handel ohne besondere Höhepunkte prägte die 48. KW. Der Bedarf konnte mühelos befriedigt werden.

Bananen
Da der Zufluss aus den Reifereien hinlänglich auf den gleichmäßigen Verkauf abgestimmt war, verharrten die Notierungen in der Regel auf dem Niveau der Vorwoche.

Blumenkohl
Die italienischen, französischen und belgischen Anlieferungen dehnten sich aus. Mit ersten spanischen und griechischen Abladungen wurde das Sortiment erweitert. Die Wichtigkeit Deutschlands schrumpfte derweil.

Gurken
Spanische Zuströme dominierten vor griechischen. Die Verfügbarkeit fiel so üppig aus, dass sie den Bedarf überragte. Die Verkäufer waren daraufhin gezwungen, ihre Aufrufe zu reduzieren.

Tomaten
Die Basis des Sortimentes bildeten wie zuvor Spanien, die Niederlande, Belgien und Italien. Marokko beteiligte sich vorrangig mit Runden Tomaten an der Szenerie.

Gemüsepaprika
Die Zugänge aus Spanien beherrschten die Geschäfte und bauten ihre Wichtigkeit aus. Generell konnte der Bedarf mühelos gedeckt werden. Die Notierungen gerieten dabei selten in Bewegung.


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