André Noordhoek:

"Rosenkohlmarkt ruhiger, aber nicht lange"

 

Der Rosenkohlmarkt ist noch nicht sehr aktiv, sagt André Noordhoek aus Bleiswijk in den Niederlanden. "Es ist ruhiger als in anderen Jahren um diese Zeit. Wenn es eine Aktion gibt, dann sind die Mengen etwas enttäuschend." Aber es wird sich ändern, weiß er aus Erfahrung. Um die Weihnachtstage steigt die Nachfrage immer gut an. Anfragen aus Deutschland sind erste Anzeichen für eine Belebung der Verkäufe. England ist noch nicht auf dem Markt, aber es wird erwartet, dass sie zur Weihnachtszeit auch auftauchen. "Ab nächster Woche sieht die Situation völlig anders aus."

Rosenkohl hat sich nach dem trockenen Sommer gut erholt. „Eigentlich besser als erwartet. Wir haben am Anfang ein paar Kilos weniger gepflückt, aber die Pflanzen haben gut nachgelegt und dann begann es zu regnen. Dies gilt eigentlich für sämtliches Freilandgemüse. Vielleicht ist es darum etwas ruhiger, es steht einander im Wege." 

Die Verfügbarkeit von Rosenkohl ist gut, hängt jedoch von der Größe ab. "Jedes Land hat seine eigene Vorliebe, in den Niederlanden bevorzugt man die Kleinen, in Deutschland die Gröberen." Die Engländer wollen die Zwischengröße. Das ist eigentlich sehr praktisch, aber man weiß im Voraus nicht, welche Mengen pro Größe benötigt werden. Die Anbauer köpfen ihre Pflanzen, um die Variation der Kaliber zu reduzieren, aber dadurch sinkt das Angebot an kleinen Sprossen", sagt er abschließend.


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