New Smithfield Market - Der Markt der erwacht wenn Manchester schläft

Östlich des Stadtzentrums von Manchester ragen hohe, imposante Backsteingebäude, bedeckt mit riesigen grünen Rollläden aus der Dunkelheit hervor. Im Inneren findet man Paletten mit jedem nur erdenklichen Obst und Gemüse aus aller Welt, so weit das Auge reicht. 

Es riecht unverwechselbar nach frischem Gemüse, was sofort Kindheitserinnerungen an den Ausflug zum Gemüsehändler weckt. Die Atmosphäre ist alles andere als ruhig, denn Hunderte von Menschen arbeiten mit Hochdruck daran, dass jedes einzelne Stück dort ankommt, wo es sein muss. 

Es ist der New Smithfield Market. Der Ort, der Manchester und darüber hinaus, über Generationen ernährt hat. Als größter Großhandelsmarkt in der Region, ist es ein Ort an dem jahrzehntelange Traditionen auf das 21. Jahrhundert treffen. Der heutige Markt unterscheidet sich sehr von dem ursprünglichen Smithfield Market, welcher 100 Jahre lang aus der Innenstadt Manchesters betrieben wurde, bevor er Anfang der 1970er nach Openshaw zog. 

Rechts neben der großen Produktionshalle befindet sich der neue Fischmarkt. Das helle, moderne Gebäude war der erste Teil des 35 Hektar großen Areals, der von einer Sanierung in Höhe von mehreren Millionen Pfund profitierte.  

Einer der langjährigen Markthändler in New Smithfield ist Tony Howard. Was Tony nicht über Obst und Gemüse weiß, ist wahrscheinlich auch nicht wissenswert. Barton and Redman, wo er Geschäftsführer ist, ist eines der größten Unternehmen am Standort - und der größte Importeur von Zwiebeln im ganzen Land. 

Im Laufe der Jahre, während die Bevölkerung von Manchester kulturell vielfältiger geworden ist und die Restaurantszene boomt, hat sich auch die Auswahl der Produkte, die Tony seinen Kunden anbieten kann, weiterentwickelt. Neben dem traditionellen britischen Obst und Gemüse, das vor 30 Jahren in den Regalen stand, gibt es nun eine wachsende Auswahl an exotischen Produkten aus aller Welt. 

Und da sich die Geschmäcker der Verbraucher verändert haben, hat das Unternehmen die Vorteile der verschiedenen Vegetationsperioden auf der ganzen Welt genutzt. Über den Sommer kamen Tonys Erdbeeren aus Großbritannien. Im Moment kommen sie aus Israel und zu Weihnachten könnten sie aus Amerika geliefert werden.

Alles, um die Nachfrage der Verbraucher zu befriedigen, die sich daran gewöhnt haben, die einst saisonalen Produkte das ganze Jahr über zu essen.

Quelle: manchestereveningnews.co.uk


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