Frey Gemüse GmbH erweitert Kapazität mit neuer Kommissionierfläche

"Wir wollen Pfälzer Spezialitäten in einem hohen Qualitätssegment anbieten"

Heutzutage fehlt es bei vielen klassischen Firmen im Bereich Obst und Gemüse an Nachwuchs. Bei der Frey Gemüsebau GmbH steht seit 2012 allerdings ein junger, innovativer Geschäftsführer am Ruder, der sein Unternehmen sowie dessen Sortiment ständig an die wechselnde Bedürfnisse der Großkunden anpasst. Andreas Frey hat es nach dem Generationswechsel 2012 zusammen mit seinem Bruder geschafft, das Unternehmen von einem klassischen Gemüsebaubetrieb mit Großhandelszweig zu einer vollständigen Handelsgesellschaft umzustrukturieren. Neuester Meilenstein des Unternehmens sei der Bezug einer neuen 1000 Quadratmer großen Kommissionierfläche am Großmarkt Karlsruhe.

Andreas Frey zeigt den Feldsalat des regionalen Erzeugerbetriebs Zapf Frischgemüse

Die Produktion und Direktvermarktung an sich rentiere sich heutzutage einfach nicht mehr, erklärt Herr Frey. Aufgrund dessen vollzog innerhalb von einigen Jahren eine komplette Neustrukturierung der Firma. „Aktuell befassen wir uns zu 90 Prozent mit Handel und 10 Prozent eigenem Anbau. Die Belieferung - unter anderem von Cash und Carry Märkten sowie über 80 regionalen Einzelhändlern  - beläuft sich mittlerweile auf bis zu 70 Prozent unseres Geschäfts.“

Kartoffellager des Großhandelsunternehmens

Pfälzer Birnen
Markenzeichen der GmbH ist Regionalität: Erzeugnisse die normalerweise in anderen Anbaugebieten Deutschlands kultiviert werden, werden aus Pfälzer Produktion angeboten. Ein Beispiel sind die Birnen der Sorten Abate sowie Xenia: „Die Abate Fetel bieten wir dieses Jahr erstmalig aus der Pfalz an, voraussichtlich bis Mitte Dezember. Nächstes Jahr werden wir diese Produktsparte weiter ausbauen.“

Die Xenia-Birnen werden vorrangig am Bodensee im großen Stil kultiviert, auch die Pfälzer Obstbauer sind dennoch mittlerweile mit dabei. "Bei den Xenia-Birnen befinden wir uns bereits in der absoluten Auslaufphase und steigen nach und nach um auf Bodensee-Früchte. Solange die Pfälzer Birnen noch am Markt sind werden die trotz des höheren Kilopreises am meisten nachgefragt."

Tief in der Nacht herscht hocheinsatz am Verkaufstand der Firma Frey

Frischgemüse vom regionalen Lieferanten
Ein weiteres Markenzeichen des Großhandelsunternehmens ist die Zusammenarbeit mit dem regionalen Erzeugerbetrieb Zapf Frischgemüse, dessen Gemüse seit etwa 4 Jahren exklusiv von der Gemüsebau Frey GmbH im Großhandel vermarktet wird. Vor allem der Feldsalat sei durchgehend ein Renner im Sortiment: "Unser Ziel war es von Anfang an, Gemüse in einem hohen Qualitätssegment anzubieten. Wir wollen sozusagen Wertschöpfung bilden. Das heißt, dass wir die Ware exklusiv verpacken in einem praktischen Beutel,  zugeklebt mit einem Zapf-Kleber.‘‘

Exotische Warenausstellung am Großmarktstand

Auch der Babyspinat werde im Dezember jede Menge angeboten, in 100 sowie 300 Gramm-Einheiten. Aktuell handelt es sich um Tunnelware, ab Frühjahr wechseln die Erzeuger da wieder auf Freilandware. Auch bei der Firma Frey gehen jedoch einige Erzeugnisse sukzessive in die Winterpause. „Bunte Salate beziehen wir derzeit aus Frankreich, für Lauchzwiebeln haben wir uns einen Erzeuger in Ägypten gefunden, der uns über die Wintermonate hinweg beliefert.“

Zwei weitere Renner im regionalen Gemüsesegment: Suppengemüse und Babyspinat

Weitere Informationen: 
Gemüsebau Frey GmbH
Geschäftsführer: Andreas Frey
Waldhof 1, 76889 Kapsweyer (Hauptsitz)
Telefon: 06340 / 20 5 -
Telefax: 06340 / 91 92 12
E-Mail: info@gemuesebau-frey.de 
www.gemuesebau-frey.de  


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