Es ist immer noch schwierig, genug Arbeiter zu finden

Große Nachfrage nach Kühlhäusern nimmt allmählich ab

In den letzten Monaten gab es eine akute Knappheit an Kühlhäusern. Es gibt immer noch eine große Nachfrage nach Kühlhäusern, aber jetzt, wo die geschäftigste Lieferperiode vorbei ist und mehr Kühlhäuser betriebsbereit werden, wird diese in den nächsten Wochen stetig abnehmen.

Den meisten Logistikdienstleistern fehlt es immer noch an Kühlhäusern. Viele Unternehmen müssen noch externe Kühlhäuser mieten, um alle Produkte unter den richtigen Konditionen zu lagern. Die große Nachfrage nach Kühlhäusern liegt zum Teil an dem explosiven Angebotswachstum in und um Rotterdam, in den Niederlanden. Kühlleistung wurde diesem Sektor hinzugefügt, aber nicht alles war und ist funktionell, um diesen Anstieg zu bewältigen. Dieser Anstieg kann bei allen Frischwarenlinien gesehen werden, aber hauptsächlich Produkte wie Heidelbeeren, Avocados, Süßkartoffeln und Granatapfel werden zunehmend geliefert. Bedenkt man die Expansion der Produktionsflächen dieser Produkte, ist ein andauernder Anstieg wahrscheinlich.

Die Spitzenzeit ist von Mai bis Ende August. In diesen Monaten brauchen die Produkte praktisch immer externe Kühlhäuser, aber dieses Jahr hatten sie eine akute Knappheit. Große Volumina wurden in allen Ecken der Niederlande gelagert. Da jeder nach zusätzlichen Kühlhäusern Ausschau hielt, war es nicht einfach, verfügbaren Platz zu finden. Wegen des erwarteten Anstiegs an Importprodukten wäre reichlich Kühlleistung etwas, das man für die Zukunft im Kopf behalten sollte. Jetzt wo die Fläche der Kühlhäuser ansteigt, wird erwartet, dass sobald alle Kühlhäuser betriebsbereit sind, die Volumina einfacher zu bewältigen sein werden.

Mehr benötigte Hände
Die Logistikdienstleister kühlen in erster Linie für ausländische Produzenten mit Vertriebsbüros in den Niederlanden. Manche Spieler investieren nach einer Zeit persönlich in Kühlhäuser, aber die Möglichkeit, den gesamten Logistikprozess outzusourcen, ist immer noch ein großes Plus für die meisten Unternehmen. Kühlhäuser organisieren selbst immer mehr das komplette Paket, von der Bearbeitung der Dokumente, Transport und Qualitätskontrollen bis zur Reifung, Verpackung und Wiederverpackung des Produkts.

Nur zu kühlen, ist nicht mehr genug. Den Service durch den gesamten Prozess hindurch anzubieten, ist ein Muss geworden. Das sind die zusätzlichen Services, die die Arbeit für sie interessant machen. Allerdings ist es immer noch eine große Herausforderung, genug geeignete Mitarbeiter zu finden. Es gibt reichlich Arbeit, aber nicht immer genug Hände. Das Training der Mitarbeiter ist auch immer wichtiger geworden, um Qualität in allen Gliedern der Lieferkette zu gewährleisten. In Zukunft werden Kühlhäuser kritisch beurteilen müssen, was sie alles bewältigen können. Es ist interessant, mit den momentanen Volumina weiterzugehen, aber sie müssen in der Lage sein, sie zu organisieren.

Maximale Kühlleistung mit minimalem Raum
Coolpoint ist ein Newcomer im Kühlsektor, ein Schwesterunternehmen von Citrozone, was sich auf den globalen Handel von Citrusfrüchten, Trauben und Kiwis spezialisiert hat. Manager Ahmed Abdelhady sagte, dass sie momentan keinen Mangel an Kühlhäusern haben. „Die Hochsaison ist von Mai bis Ende Juli, wenn sich die mediterrane und südafrikanische Saison treffen.“ Er erwähnt, dass nur Kühlen nicht länger genug sei. Darum kann das Unternehmen sich um die gesamte Dienstleistung kümmern, inklusive Containerumschlag im Hafen, Qualitätsinspektionen bei Ankunft, Kühlhaus, Verpackung, Etikettierung und so weiter. Daneben bietet Coolpoint die Option, Bürofläche zu mieten. Das Kühlhaus hat vier Kühlzellen mit jeweils ihrer eigenen Temperatur. Die Gesamtkühlleistung von Coolpoint beläuft sich auf 1.200 Paletten.

„Unser Warenhaus ist komplett neu und wurde speziell gebaut, um den verfügbaren Platz so optimal wie möglich zu nutzen. Unser Plan war es, die maximal mögliche Lagerkapazität auf einer möglichst kleinen Fläche zu realisieren. Darum haben wir ein mobiles Regalsystem mit Lagerregalen von bis zu 14 Metern gewählt, damit wir Paletten auf vier Leveln lagern können. Auf diese Weise sind unsere CO2-Emissionen auch niedriger.“ Bei der Frage, ob Veränderungen in Bezug auf Produkte oder Kunden bemerkbar seien, antwortet Ahmed, dass er sich um ausländische Lieferanten kümmere, die ihr eigenes Unternehmen in den Niederlanden gründen möchten, um ihre Früchte häufiger weiterzuverfolgen. „Auf diese Weise können sie den gesamten Prozess von der Produktion bis zum Endkunden in Europa kontrollieren, was für das Produkt von Vorteil ist.“

ahmed@citrozone.nl


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