Starmeal und Foodmaker gehen mit Gemüse einen Schritt weiter

 

Mit einem wahrsagenden Blick reagierte Lieven Vanlommel schnell auf die Wünsche der Millennials und den Gesundheitstrend. Mit 18 Jahren eröffnete er im Jahr 1993 eine Salatbar in Belgien. "Ich hatte sofort einen Umsatz von 250.000 Euro. Ein zweiter Laden von 10 m² kam schnell hinzu. Und dann noch einer in Brüssel. Innerhalb von zwei Jahren hatte ich einen Umsatz von beinahe 1 Mio Euro", erklärt Lieven auf dem National Verscongres (Nationaler Frischekongress). 

Lieven van Lommel auf dem Nationale Verscongres

Lieven stammt aus einer Unternehmerfamilie in der Gemüsebranche. Sein Urgroßvater war Gemüsehändler, sein Großvater gründete einen Supermarkt und seine Mutter einen Schnittbetrieb, in dem schmackhafte und gesunde Salate nur mit Gemüse hergestellt wurden. Lieven wollte noch einen Schritt weitergehen und kaufte StarMeal. "Eine junge Firma, die unsere Salate und andere Haute Cuisine-Gerichte neu verpackt hat, um sie an Unternehmen zu liefern. Eine schöne Idee, aber es lief nicht so recht. Ich wollte den besten Salat der Welt machen. Dies haben wir bei Rock Werchter getestet, einschließlich eines neuen Labels, eines schönen Pakets, musste jeder Salat ein Geschenk sein, das man einfach nur essen wollte. Nach einem Tag war alles ausverkauft. Am zweiten Tag war die Presse an meinem Stand und riefen Einzelhändler an, ob ich liefern wollte."

Lieven zusammen mit Jeroom Snelders, Foto Foodmaker Fotogallerie

Mit StarMeal ist eine klare Markenphilosophie verbunden. "Ab dem ersten Tag begannen wir mit Salaten ohne Konservierungsstoffe, ohne Farbstoffe und ohne Zuckerzusatz. Meine Basis war, dass es schön aber auch gesund sein musste. Letzteres ist das Wichtigste. In allen Produkten, die wir herstellen, ist frisches Gemüse enthalten, keine Tiefkühlkost. Gemüse ist einer der wenigen Nahrungsmittel, wovon wissenschaftlich bewiesen ist, dass sie wirklich immer gesund sind. Analysen unserer Produkte durch die KULeuven haben dies bestätigt. So konnten wir Spitzensportlern, wie Tom Boonen, unsere Produkte liefern um Tauschen gegen Reklame mit ihnen. Das gab unserem Namen weitere Erfahrung und Erkennbarkeit und es kostete wenig Geld. Auf diese Weise könnten wir schnell wachsen."

Nach StarMeal: Foodmaker
Nach dem Erfolg von StarMeal reagierte Lieven erneut auf das Konzept der Salatbar, übernahm Foodmaker und entwickelte es zu einem neuen Konzept, alles unter eigener Leitung. "Der Foodmaker ist eine Formel, die ich unbedingt fortsetzen möchte, weil es allgemein europäisch ist. Der Markt von gesunder und schneller Nahrung explodiert gerade. Ich glaube fest an einen Foodmaker in Deutschland, in Frankreich und auch in Dänemark. Ein wachsendes Publikum ist Teil unserer Geschichte von ultra frisch ohne Konservierungsstoffe. Ein Italiener, ein Amerikaner oder ein Deutscher finden unsere Produkte gleichermaßen fantastisch. Dies ist meine Zukunft. An unseren 9 Foodmaker-Standorten haben wir täglich zwischen 1.000 und 1.500 Besucher. Wir haben unsere erste Auslandsniederlassung in Den Haag und schauen jetzt kurzfristig auf andere Länder", sagt Lieven. Schönes Detail, Jeroom Snelders, bekannt aus dem belgischen Quizprogramm 'Der schlaueste Mensch', ist kreativer Direktor bei Foodmaker.

Eindruck Foodmaker Hasselt, Foto Facebook Foodmaker

Die Herausforderung besteht darin, die Lohnkosten niedrig zu halten. Alles wird in Belgien unter eigener Leitung und so frisch wie möglich entwickelt und produziert. Ziel ist es, das Gemüse innerhalb von 24 Stunden nach der Ernte verarbeiten zu lassen. Jetzt dreht sich alles um konventionelles Gemüse, aber in Zukunft will Lieven auf Bio umstellen.


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