BLE-Marktbericht KW 45/18:

"Verfügbarkeit an Tomaten wuchs an, Notierungen bröckelten häufig ab"

Das Tomatensortiment war sehr vielfältig und die Offerten kamen aus etlichen Herkunftsländern. Rispenware stammte vorrangig aus den Niederlanden, Spanien und Belgien, Runde Tomaten und Fleischtomaten hauptsächlich aus Belgien und Marokko. Bei den Kirschtomaten hatten Italien und die Niederlande die Nase vorne. Einheimische, türkische, polnische und französische Anlieferungen ergänzten das Geschehen. Die Verfügbarkeit wuchs an und reichte aus, um den Bedarf mit Leichtigkeit zu decken. Die Notierungen bröckelten häufig ab.

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In Frankfurt versuchten die Händler am Anfang der Woche, ihre Forderungen für niederländische und belgische Früchte anzuheben. Die Kunden griffen daraufhin lieber auf die günstigen marokkanischen Importe zu, sodass die Verkäufer ab Donnerstag ihre Bewertungen wieder senkten. Auch in Berlin stießen die marokkanischen und polnischen Zuströme dank ihrer niedrigen Preise auf eine freundliche Beachtung, sofern ihre Qualität stimmte. In München gelang eine Lagerleerung nicht durchgängig. Allein Köln berichtete von Verteuerungen bei belgischen Fleischtomaten.

Äpfel
Deutschland dominierte mit Elstar, Jonagold, Boskoop und Braeburn. Insgesamt herrschte ein ruhiges Treiben vor. Das Interesse konnte problemlos gestillt werden.

Birnen
Wie zuvor bestimmten italienische Santa Maria, Abate Fetel und Williams Christ die Szenerie. Der Bedarf konnte generell leicht befriedigt werden. Bezüglich der Bewertungen waren keine gravierenden Veränderungen auszumachen.

Tafeltrauben
Italien dominierte mit Italia, Crimson Seedless und Michele Palieri. Die Artikel stießen insgesamt auf einen freundlichen Zuspruch. Die Unterbringungsmöglichkeiten schränkten sich trotzdem punktuell ein, da die Kunden ihren Fokus auf andere Obstarten legten.

Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Mit dem herbstlichen Wetter vergrößerte sich der Bedarf und die Abwicklung beschleunigte sich daraufhin. Dies war dringend nötig, denn die Verfügbarkeit hatte sich nochmals enorm ausgedehnt.

Zitronen
Spanien prägte vor der Türkei das Geschehen. Argentinien und Griechenland rundeten dieses mit minimalen Zufuhren ab. Die Bewertungen veränderten sich kaum.

Bananen
Die Marktsituation war sehr uneinheitlich. Zum einen stiegen die Bewertungen von Zweit- und Drittmarken an, zum anderen brachen sie dem entgegen aufgrund einer verstärkten Präsenz ein.

Blumenkohl
Die Bereitstellung der überwiegenden einheimischen und ergänzenden belgischen Partien passte ziemlich gut zu den Unterbringungsmöglichkeiten. Punktuell waren die Abladungen aus Belgien jedoch begrenzt, sodass die Händler ihre Aufrufe massiv heraufsetzen konnten.

Salat
Die Saison von einheimischem Eissalat bog offensichtlich auf ihre Zielgerade ein: Die Zufuhren schränkten sich augenscheinlich ein. An manchen Plätzen versiegten sie im Wochenverlauf.

Gurken
Die Bereitstellung begrenzte sich merklich. Vorrangig die einheimischen Anlieferungen verminderten sich enorm. Aber auch die Präsenz der spanischen, belgischen und niederländischen Offerten verringerte sich.

Tomaten
Das Sortiment war sehr vielfältig und die Offerten kamen aus etlichen Herkunftsländern. Die Verfügbarkeit wuchs an und reichte aus, um den Bedarf mit Leichtigkeit zu decken. Die Notierungen bröckelten häufig ab.

Gemüsepaprika
Es herrschte ein uneinheitliches Geschehen vor und die Notierungen entwickelten sich höchst unterschiedlich. Generell war die Nachfrage durchaus lebhaft und sie konnte problemlos gedeckt werden.


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