Vincent Guérin, ANPP:

"Ausgewogene und günstige Perspektiven auf dem Apfelmarkt"

Frankreich erntet immer noch späte Äpfelsorten. "Pink Lady zum Beispiel wird im November gepflückt, so dass wir noch kein vollständiges Bild der Ernte haben. Nach den neuesten Schätzungen werden wir etwa 2% weniger ernten als von Prognosfruit angekündigt", sagt Vincent Guérin von der nationalen Vereinigung für Birnen und Äpfel (ANPP).

Laut Vincent sind die Preise mehr oder weniger stabil und auf einem zufriedenstellenden Niveau. "Wir befinden uns noch in der Startphase der Markteinführung, aber es geht gut voran. Im Moment gibt es keine Bedenken über die Preise. Das Volumen dieser Kultur ist ausgewogen, nicht allzu wichtig, sei es in Frankreich oder in ganz Westeuropa. Wir erwarten einen recht ausgeglichenen Markt mit einem Angebot, das mit der üblichen Nachfrage unserer verschiedenen Märkte übereinstimmt. "

Die derzeit wichtigsten Ziele für Frankreich sind der Mittlere Osten, Asien und Großbritannien. Frankreich liefert auch große Mengen nach Spanien, Deutschland und die Benelux-Staaten.

Vincent Guérin

Vincent sagt, dass das französische Klima für die Äpfel sehr von Vorteil war. "Das sonnige Wetter gab den Äpfeln einen guten Zuckergehalt. Die Geschmackseigenschaften sind in diesem Jahr sehr interessant. Wir konnten auch unter guten Bedingungen ernten."

Der Einfluss der polnischen Ernte
Die große Ernte Polens beeinflusst den französischen Markt nur geringfügig. "Die meisten Äpfel hier sind französische Äpfel. Außerdem bietet Polen nicht unbedingt Sorten an, die an die französische Nachfrage angepasst sind", sagt Vincent.

Dennoch beeinflussen die polnischen Mengen den Markt indirekt: "Die Präsenz polnischer Äpfel ist in Deutschland oder Nordeuropa etwas stärker. Doch auch da wollen die Franzosen hin und ihre Produkte verkaufen. Indirekt beeinflusst Polen also den Markt für uns doch."

Die Birnenproduktion wird zunehmen
Die französische Birnenproduktion ist recht bescheiden und deckt nicht alle Bedürfnisse des französischen Marktes ab. "Der französische Vertrieb will französische Birnen in die Regale stellen, also haben wir einen Markt, der leicht auszugleichen ist. Wir hatten in den letzten Jahren keine Probleme mit der Vermarktung."

Auf dem Birnenmarkt läuft alles reibungslos mit den richtigen Preisen. Aus diesem Grund pflanzen immer mehr französische Produzenten neue Birnenbäume an. Die Produktion von französischen Birnen wird in den kommenden Jahren langsam steigen.

Dieses Wachstum betrifft vor allem die Williamsbirnen und neue Sorten wie Angélys, Qtee und Sweet Sensation. "Auch die Produktion der Conference-Birne wird leicht steigen, aber auf diesem Markt herrscht mehr Konkurenz als auf anderen. Jedoch läuft auch dieser Markt ziemlich gut, da auch viele belgische und niederländische Conference-Birnen auf dem französischen Markt vermarktet werden".

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