Das instabile Klima bestimmt den Verkauf von Clementinen, Zucchini und Kiwi

Schwieriger Markt für Clementinen, Zucchini und Kiwi. Grund ist das instabile Klima, das in der Region Kalabrien seit August unvorhersehbar ist.

Diese drei Produkte werden durch die EO Natura aus Polistena (Reggio Calabria) in den Vertrieb gebracht. "Wir orientieren uns besonders auf den Export und die Kiwi wird auf verschiedene Märkte weltweit, z.B. den amerikanischen, asiatischen australischen und europäischen Markt, exportiert," erklärt Handelsleiter Gianni Romeo (rechts auf dem Foto zusammen mit Giandomenico Musco). "Wir wollen den bestmöglichen Preis erzielen."

"Die Kommerzialisierung läuft mühsam. Letztes Jahr gab es eine Lücke von 2-3 Monaten mit unkontrolliertem Lauf für die Kiwi. Dieses Jahr ist der Markt weniger euphorisch, obwohl sowohl Fruchtgröße, Form und Qualität vorhanden sind. De Nachfrage ist dürftig."

Für die Clementinen gab es einen guten und erfreulichen Start, besonders für die Sorte Caffin. "Anfänglich schien es, die Sorte hätte sich gut platziert mit guten Kursen. Momentan gibt es jedoch einen Preisrückgang, für uns unverständlich. Normalerweise wurde besonders im Norden Europas auf Qualität geachtet, anstatt auf Notierung, denn die Volumen waren gering aber profitabel. Dieses Jahr ist mühsam, denn der Markt fordert einen durchschnittlich bis hohen Standard bei mittleren bis geringen Kursen."  

Wenn es das Klima zulässt läuft die Kampagne für die Clementine bis Ende März. "Nach der Caffin kommt die Spinoso, Comune und Hernandina in den Vertrieb. Spanien hat eine große Produktion, aber die Qualität stellt nicht zufrieden, denn die Kaliber sind kleiner." Neben Nordeuropa verkauft die EO auch in Frankreich und Deutschland. "Wir haben auch Kontakte nach Osteuropa."  

Eigentlich wäre der Markt für die Zucchini positiv wäre da nicht das anomale Klima. "Seit über einer Woche sehen wir tagtäglich Wetterumschwünge- von Sonne zu starken Regen. Auch wenn wir über klimatisierte Treibhäuser verfügen reicht ein thermischer Schock und die Pflanze schwankt zwischen Ruhe und Wachheit, auf Kosten des Fruchtansatzes."

Laut Meinung des Verantwortlichen gibt es für das Produkt einen Mangel auf dem Markt. Der Verkauf sollte bis Ende Mai nächsten Jahres laufen. "Momentan bieten wir eine Versuchssorte für den Verkauf bis Ende Januar an. Danach bringen wir eine andere Sorte, bis Ende April- Mai. Danach gibt es einen Stop."  

Die EO schlägt eine Verpackung von 1Kg vor und das Erzeugnis bleibt auf dem italienischen Markt. "Diese Jahr ist der Preis nicht besonders, obwohl die Nachfrage zufriedenstellend ist. In der vorausgegangenen Kampagne lag der Durchschnittspreis bei 0,60- 0,70 Euro. Dieses Mal beginnt er bei 0,80 und geht bis 1,50 Euro." 


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