Jan Vermeiren, Exofi Fresh Market

"Der Handel mit Exoten befindet sich derzeit in einer Übergangsphase"

"Der Handel mit Exoten verläuft zur Zeit ruhig. Zitrusfrüchte stehen nun mehr im Vordergrund und Exoten befinden sich in einer Übergansphase", sagt Jan Vermeiren von Exofi Fresh Market. "Der Verkauf von Hass Avocados ist etwas niedriger als in den Vorjahren. Es gibt ausreichend Angebot und die Preise für gereifte Hass liegen zwischen 11 und 12 Euro. Dieser Preis ist niedriger als der Preis der letzten fünf Jahre, der bei 15 bis 16 Euro lag. Die Preise für grüne Avocados sind recht attraktiv. Sie liegen bei etwa 7 Euro pro Kiste mit 4 Kilo. Momentan ist die grüne Varietät Bacon aus Spanien auf dem Markt."

 

Etabliert

Der Händler sieht, dass der Konsum von Avocados in den letzten Jahren rasend schnell zugenommen hat. "Wir sehen bei Avocados jedes Jahr einen Umsatzanstieg von ca. 10 bis 15 Prozent. In Belgien werden Avocados erst seit ungefähr fünf Jahren vielfach verwendet, während Avocados in Spanien und Frankreich seit etwa 20 Jahren etabliert sind", sagt Jan. "Es ist außerdem etwas seltsam, dass wir bei der großen Beliebtheit der letzten Jahre erst seit einem Jahr merken, dass das Angebot an Hass-Avocados zunimmt. Dies war schon seit sechs Jahren nicht mehr der Fall." Erst gingen alle Hass-Avocados in die Vereinigten Staaten. Die Preise waren dort gut und die Transportkosten niedriger als nach Europa. Heutzutage werden die Mengen, die nach Europa geschickt werden, immer größer.

Mangos

Für die Mango ist es momentan eine schwierige Zeit. "In diesem Jahr gibt es im spanischen Malaga eine Steigerung der Produktion von 20%. Das Problem ist jedoch, dass dort hauptsächlich die Osteen-Mango angebaut wird, die in Spanien sehr beliebt ist, aber in Belgien ist man ein Befürworter der Varietät Kent. Im Moment ist es schwierig, Kent zu bekommen, und deshalb lassen wir sie jetzt aus Brasilien einfliegen. Die Preise für Mangos sind im Moment hoch. Das Angebot aus Brasilien gering und Peru noch nicht begonnen. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich das in einigen Wochen erledigt hat", sagt Vermeiren.

Kenia

Für Produkte aus Kenia, wie z. B. Hülsenfrüchte oder Bohnen, ist der Markt das ganze Jahr über recht stabil. "Aufgrund der festen Programme mit drei festen Lieferanten gibt es weniger Preisschwankungen. Erst konnten wir noch regelmäßig mit Engpässen zu tun haben, aber das ist nun die ganz große Ausnahme", sagt Jan. Genau wie die kenianischen Produkte ist Ananas das ganze Jahr über relativ stabil. Was derzeit wenig verfügbar ist, sind frische Feigen. Die türkische Saison ist vorbei und Brasilien beginnt innerhalb von zwei bis drei Wochen. "Wir versuchen nun, diese Lücke mit Produkten aus Peru zu schliessen."

Antioxidantien

Auch Süßkartoffeln sind auch ein Produkt, das an Beliebtheit gewinnt. "Früher bekamen wir Süßkartoffeln nur aus den Vereinigten Staaten, jetzt kommt auch viel Produkt aus Spanien. Das hat den Vorteil, dass der Transportweg kürzer und billiger ist. Also werden wir uns auf Dauer für das spanische Produkt entscheiden. In den letzten drei Jahren hat sich der Umsatz der Süßkartoffeln verdoppelt. Dies zeigt, wie die Popularität der Süßkartoffel zunimmt. Auch Granatäpfel sind auf dem Vormarsch, ebenso wie alle Produkte boomen, die Antioxidatien beinhalten", sagt Jan abschließend.

Für mehr Informationen:

Jan Vermeiren

Werkhuizenkaai 112,

mag.25-26 1000 Brüssel Belgien

Tel: +32 (0) 2 243 1249

Fax: +32 (0) 475 8609 80

info@exofi.be www.exofi.be


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