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Diederick Knijnenburg, Oakfield Champignons:

“Ab jetzt bauen wir die exotischen Pilze biologisch an”

Oakfield Champignons aus Stramproy hat vorige Woche das Skal-Zertifikat für den Anbau von exotischen Pilzen erworben. “Wir hatten schon ein Zertifikat für den Handel in Bio-Champignons”, erzählt Diederick Knijnenburg. “Wir haben jetzt auch das Zertifikat für den Anbau erworben, einerseits weil wir eine wachsende Nachfrage bei den Kunden beobachten. Andererseits bemerken wir, dass Nachhaltigkeit und Umwelt wichtige Themen sind und wir möchten unseren Teil dazu beitragen.”

“Ab jetzt bauen wir sechs Sorten exotische Pilze biologisch an: Shiitake, Shimeji oder Buchenpilz, Nameko-Pilz (Japanisches Stockschwämmchen), Maitake, Pom-Pom blanc (Igelstachelbart) und Eryngii (Kräuter-Seitling). Diese Sorten werden auf Holzsubstrat angebaut. ” Der Betrieb baut auch konventionelle weiße Champignons, Kastanienchampignons und Austernpilze an. “Wir bauen diese Sorten momentan noch nicht biologisch an, weil die Nachfrage bei den Kunden noch nicht ausreicht. Wir liefern diese über Erzeuger-Kollegen mit denen wir nah zusammenarbeiten.”

Um den Anbau der Bio-Exoten zu realisieren hat die Firma eine vollständige Gärtnerei eingerichtet. Das Kühlhaus wurde um eine extra Kühlzelle erweitert. “Im konventionellen Champignon- und Pilzanbau benutzten wir keine Pflanzenschutzmittel. Die Änderung war für uns also nicht sehr groß. Wenn man diese verschiedenen Pilzsorten biologisch anbauen will, sollte man namentlich investieren in dem Anbau auf Bio-Substrat und die Einrichtung der verschiedenen Anbauplätze wobei man extra auf die Hygiene und die Erniedrigung des Krankheitsdrucks achtet.”

“Es ist ein großer Vorteil unserer Firma, dass wir auf unserem eigenen Gelände ausreichend Platz haben um eine Anbauflächenerweiterung zu realisieren, auch für den Bio-Anbau. Es ist unsere Auffassung, dass wir nur anbauen was vorher schon verkauft worden ist. Wir richten uns auf Festkunden, die Wert legen auf Qualität und Professionalität und die direkt vom eigenen Anbau einkaufen wollen. Für uns ist es gut, dass wir Bio an unserem Portfolio hinzugefügt haben.”

Und die Zukunftspläne? “Aus unseren Verkaufszahlen geht hervor, dass sowohl die Nachfrage nach Bio als auch nach exotischen Pilzen zunimmt. Mit dem jetzigen Schritt können wir beide ideal kombinieren. Unsere Anbaufläche umfasst jetzt 5.000 Quadratmeter Exoten und 11.000 Quadratmeter konventionelle Produkte. Wenn es Nachfrage nach bestimmten Varietäten gibt, haben wir die Möglichkeit und den Platz diese zu produzieren, doch das machen wir nur wenn es Nachfrage gibt. Wir werden nicht zuerst produzieren und danach abwarten ob wir es verkaufen können. Wir produzieren nur was unsere Kunden brauchen.”

Für weitere Informationen:
Diederick Knijnenburg
Oakfield Champignons
Lochtstraat 1
6039 RV Stramproy
+31 (0)495 564113
sales@oakfield.nl  
www.oakfield.nl 


Erscheinungsdatum:



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