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Internationaler Kongress Interpoma

Biologische Äpfel, hier die am besten geeigneten Sorten

Biologische Äpfel sind immer gefragter, sowie im Frischesektor als auch in der Verarbeitungsindustrie. Besonders im Alto Adige werden immer größere Anbauflächen angelegt. Aber bei  Einsatz ungeeigneter Sorten könnte sich eine biologische Produktion als Bumerang erweisen. Über Apfelanbau und biologische Produktion wurde am 2. Oktober in Bologna auf der Interpoma 2018 diskutiert (FreshPlaza vom 2/10/2018).

(Foto Marco Parisi)

Thomas Mur, Direktor der Messe Bozen, erklärt: "Auf der Interpoma wird auch auf 'Bio' ein großes Augenmerk gelegt. 'Nachhaltiger Apfelanbau bei biologischer und integrierte Produktion': Das ist der Titel der Sitzung 'Der Apfel der Welt' am 16. November auf dem internationalem Kongress, der alle zwei Jahre während der Interpoma stattfindet, einziges internationales und exklusiv dem Apfel gewidmetes Treffen in Bozen vom 15-17. November 2018. Während de Kongress werden unterschiedliche Themen behandelt, die mit dem modernen Apfelanbau und dazugehörenden Perspektiven zu tun hat, sowohl aus agronomischer als auch technologischer Sicht." 

Apfelhaine in Parcines (Bolzano)

Speziell am zweiten Tag geht es in den Gesprächen um die biologische sowie integrierte Produktion. Fritz Prem von dem Europäisches Bioobst Forum eröffnet die Runde und zieht eine Zwischenbilanz zum biologischen Apfelanbau und den Perspektiven bei der Entwicklung. 

Aus produktiver Sicht liegt Italien bei der Produktion biologischer Äpfel an der Spitze, gefolgt durch Deutschland und Österreich.

Fritz Prem lieferte wichtige agronomische Indikationen. "Bei einer biologischen Produktion sind robuste und kraftvolle Sorten gefragt. Äpfel sind eine Langzeit-Investition, denn es vergehen mehrere Jahre bevor sich die Produktion in einen biologischen Anbau umwandelt. Die geeignetsten Sorten hierbei sind Topaz, Bonita und Natyra, sie sind u.a. dem Baumschorf gegenüber resistent, aber auch Gala und Pinova erzielen gute Resultat in dieser Hinsicht."

Zu den wichtigen Merkmalen neuer Zuchtprogramme gehören Vitalität, Robustheit und Kraft. Für die biologische Produktion ist das Bodenmanagement wichtige Voraussetzung: Interaktion zwischen Bodenbearbeitung, Begrünung, Beheizung, Belüftung, Mineralisierung und auch die Verdampfung wird immer eine fundamentale Rolle dabei spielen.

Auf globaler Skala sind Europa und Nordamerika die Hauptmärkte für biologische Erzeugnisse. In anderen Teilen der Erde haben Nachhaltigkeit, Schutz der Ressourcen und ökologische Verantwortlichkeit noch keinen so großen Stellenwert. In Europa sind Deutschland und Frankreich die größten Abnehmer für biologische Äpfel. Auch in Skandinavien, Österreich, Großbritannien und seit kurzem auch Spanien entwickeln eigene biologische Märkte. 

"Dort, wo die Kaufkraft am größten ist, wächst die biologische Produktion am meisten und ist für eine immer größere Zahl an Konsumenten attraktiv. Das Segment repräsentiert im übrigen schon 10% des Gesamtvolumens aller Ankäufe in Österreich und steht bei 5-7% auf den wichtigen Märkten, mit steigender Tendenz." 


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