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2017 Ergebnisse

Total Produce um 13,9% gestiegen

Total Produce hat im Jahr 2017 eine starke Leistung geliefert. Die Gesamterlöse, das bereinigte EBITA, und Gesamtgewinn pro Aktie stiegen um jeweils 13,9%, 13,3% und 11,7%. Die Ergebnisse profitierten von den Beiträgen der Akquisitionen in dem Jahr und eines etwa 4%igem vergleichbaren Wachstums im Ertrag. 

Die Gruppe hat weiterhin einen Zahlungsmittelüberschuss mit bereinigtem Bargeldumlauf von € 53,8 Mio. (2016: € 44,2 Mio.) und einem freien Bargeldumlauf von € 34,3 Mio. (2016: € 30,4 Mio.). 

"Total Produce hat im Jahr 2017 sehr positive Ergebnisse geliefert. Die Gesamteinnahmen sind um 13,9% auf € 4,29 Milliarden mit einer 11,7%igen Zunahme des bereinigten Gewinns pro Aktie auf 13,48 Cent gestiegen," kommentiert Carl McCann, Vorstandsvorsitzender.

"Die Gruppe kündigte am 1. Februar 2018 an, dass sie für $300 Mio. einen 45%igen Anteil an Dole Food Company unter Vorbehalt einer rechtlichen Genehmigung erworben hatte. Das stellt einen sehr bedeutsamen Schritt in der Geschichte von Total Produce und eine Fortsetzung der erfolgreichen Akqusitions- und Erweiterungsstrategie dar. Total Produce visiert im Jahr 2018 fortwährendes Wachstum an, auf einer vergleichbaren Basis. Die Gruppe ist auch erfreut, dass sie eine 10%ige Zunahme der Schlussdividende auf 2,4527 Cent pro Aktie vorschlagen können."

Betriebslage
Die Gesamteinnahmen stiegen um 13,9% auf € 4,29 Milliarden (2016: € 3,76 Milliarden) mit einer Steigerung des bereinigten EBITAs um 13,3% auf € 83,5 Mio. (2016: € 73,7 Mio.). Die Ergebnisse profitierten vom Beitrag der Akquisitionen der letzten zwölf Monate, kompensiert zum Teil durch die Wechselkurse. Die Entkonsolidierung einer Tochtergesellschaft zu einem Joint Venture am Anfang des Jahres hatte einen geringfügigen Effekt auf die Einnahmen, justierte EBITA und hatte keine Auswirkung auf den bereinigten Gewinn pro Aktie.

Die Handelsbedingungen waren für die zwölf Monate im Allgemeinen zufriedenstellend. Auf einer vergleichbaren Basis, exklusive Akquisitionen, Desinvestionen und Währungsumrechnungen, waren die Einnahmen ca. 4% höher aufgrund von höheren Durchschnittspreisen mit unveränderten Volumina im Vergleich mit dem Vorjahr.

Anfang 2017 führten ungewöhnliche Wetterbedingungen in Südeuropa zu temporären Knappheiten bei bestimmten Salat- und Gemüsesorten. Aufgrund des diversifizierten Geschäfts der Gruppe hatte dies jedoch keine wesentlichen Auswirkungen. Die nordamerikanische Abteilung des Unternehmens erfuhr weniger günstige Handelsbedingungen in einigen Teilen des Geschäfts. Während das generelle Volumen auf der vergleichbaren Basis in dieser Abteilung anstieg, wurde das Ergebnis von der niedrigeren Preisgestaltung aufgrund von überschüssigen Produkten sowie Markt- und Wetterbedingungen, die die Qualität negativ beeinflussten, zurückgehalten.

Die Tabelle unten stellt eine segmentäre Aufschlüsselung der Einnahmen der Gruppe und das bereinigte EBITA für das am 31. Dezember 2017 abgeschlossene Jahr dar. Jedes der Betriebssegmente ist primär an der Beschaffung, dem Marketing und dem Vertrieb von Hunderten von Frischwarenlinien beteiligt. Beide europäischen Segmente schließen auch Geschäfte ein, die mit dem Marketing und Vertrieb von Reformkost und Konsumentenprodukten verbunden sind. Die Segmentleistung wird auf Grundlage von Einnahmen und dem bereinigten EBITA beurteilt.




Europa - Eurozone
Dieses Segment beinhaltet die Geschäfte der Gruppe in Frankreich, Irland, Italien, den Niederlanden und Spanien. Die Einnahmen sanken um 0,9% auf € 1.738 Mio. (2016: € 1.753 Mio.) mit einer 4,0%igen Zunahme vom bereinigten EBITA auf € 27,0 Mio. (2016: € 26,0 Mio.). Die allgemeinen Handelsbedingungen waren zufriedenstellend trotz einiger Voluminaknappheiten, wie oben in der ersten Hälfte des Jahres hervorgehoben, und industrieweiter Probleme mit südafrikanischen Zitrusfrüchten. Dies wurde von verbessertem Handel in anderen Produktkategorien ausgeglichen. Die Ergebnisse reagierten auch geringfügig auf die Auswirkungen der Entkonsolidierung einer Tochtergesellschaft in ein Joint Venture. Ohne den Effekt der Akquisitionen stiegen die Einnahmen auf einer vergleichbaren Basis um ca. 2% im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von Preisanstiegen mit einem marginalen Abfall der Volumina. 

Europa - Nicht-Eurozone
Dieses Segment enthält die Geschäfte der Gruppe in der Tschechischen Republik, Polen, Skandinavien und dem Vereinigten Königreich. Die Einnahmen stiegen um 1,4% auf € 1.543 Mio. (2016: € 1.522 Mio.) mit einer Zunahme des bereinigten EBITAs um 7,6% auf € 41,7 Mio. (2016: € 38,8 Mio.), hierbei halfen die Beiträge der kürzlichen Akquisitionen und höhere Durchschnittspreise. Die berichtete Leistung wurde von der Umrechnung der Ergebnisse von Fremdwährungen in den Euro geprägt, vor allem durch die Schwächung des Sterlings und der Schwedischen Krone um 8,1 bzw. 1,9%.

Auf einer vergleichbaren Basis, exklusive Akquisitionen, Desinvestments und Währungsumrechnungen, waren die Einnahmen ca. 3% höher als im Vorjahr, hauptsächlich aufgrund von Durchschnittspreisanstiegen bei ähnlichen Volumina. 

International
Diese Abteilung beinhaltet die Geschäfte der Gruppe in Nordamerika, Südamerika und Indien. Die Einnahmen stiegen um 95% auf € 1.062 Mio. (2016: € 544 Mio.) mit einer Zunahme des bereinigten EBITAs um 64,5% auf € 14,8 Mio. (2016: € 9,0 Mio.). Die Ergebnisse profitierten vom schrittweise steigenden Beitrag der Akquisitionen. Am 1. März 2017 erwarb die Gruppe weitere 30% der Oppenheimer Group ('Oppy'), was sie auf 65% bringt und damit ab diesem Termin zu einer Tochtergesellschaft konsolidierte. Zuvor zählten die originalen 35% als Partnerinteresse. Außerdem gab es im Jahr 2017 zwei weitere Akquisitionen in Nordamerika. Während auf einer vergleichbaren Basis die generellen Volumina im Vergleich zum Vorjahr zunahmen, wurde das Gesamtergebnis von der niedrigen Preisgestaltung und ungewöhnlichen Wetterbedingungen zurückgehalten, was die Produktqualität vor allem in manchen Teilen der Tomaten-, Beeren-, und Kartoffellieferungen betraf. Oppy erlit auch Kursverluste in einer neuen Beerenobstanbaupartnerschaft.

Investition in Dole Food Company
Am 1. Februar 2018 kündigte die Gruppe an, dass sie eine bindende Vereinbarung eingegangen sei, eine Beteiligung von 45% bei der Dole Food Company (‚Dole‘) von David H. Murdock für $ 300 Millionen zu erwerben.

Außerdem hat die Gruppe nach der Schließung von der ersten Tranche das Recht, aber nicht die Verpflichtung, (in einer oder mehreren Tranchen von 1%) bis zu zusätzliche 6% der Dole Stammaktie zu erwerben ("zweite Tranche"). Die Gruppe hat keine gegenwärtige Absicht, der Option nachzugehen, um die zweite Tranche zu erwerben. In dem Fall, dass die Gruppe das Recht ausübt, die zusätzlichen 6% zu erwerben, soll der Gesamtkaufpreis für den Anteil von 51% bei $ 312 Millionen liegen.

Nach dem zweiten Jahrestag der ersten Tranche hat die Gruppe das Recht, aber nicht die Verpflichtung, das Saldo von Dole Stammaktien ('dritte Tranche') zu akquirieren, wobei das Entgelt für die dritte Tranche auf Grundlage von neunmal dem Dreijahresdurchschnitt als bereinigtes EBITDA abzüglich Nettoschuld berechnet werden soll. Jedoch soll der dritte Tranchekaufpreis auf keinen Fall weniger als $ 250 Millionen sein oder $ 450 Millionen (Verschlussgegenstand, der nach sechs Jahren zunimmt) übersteigen. Der dritte Tranche Gesamtbetrag ist bar oder, wenn die Parteien einverstanden sind, als Total Produce Aktie zahlbar.
 



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