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Absatzprobleme führen zu geringen Gewinnspannen

''Endverbraucher hat nicht mehr die große Lust auf Blumenkohl''

Für die heimischen Blumenkohl-Erzeuger neigt sich das Erntejahr fast dem Ende zu. Allmählich wird das Geschehen von den ausländischen Partien aus Frankreich, Italien und Spanien übernommen. Für die Vermarkter ist 2017 allerdings schon ein verlorenes Jahr. 

Der einheimische Blumenkohl bestimmt noch immer das Geschehen auf den Deutschen Großmärkten, der LEH hat aber fast komplett umgestellt. In den kommenden Wochen wird aber die französische und spanische Ware die Dominanz übernehmen. ''Nächste Woche werden wir die letzten Partien vermarktet haben'', so Andreas Forschbach, Verkaufsleiter der Firma Plug Obst und Gemüse in Hürth. Der Vermarkter betrachtet 2017 als ein schlechtes Jahr was das Kohlgemüse angeht. ''Die Preise für Brokkoli, waren im Verhältnis zu Blumenkohl gesehen, noch enttäuschender.''

Sowohl die Erntezahlen als auch die Qualität waren bisher alles andere als schlecht. Probleme mit dem Absatz, da einfach 'alles gut' wurde, führten allerdings zu nicht immer zufriedenstellenden Preisen. ''Die Erzeuger müssen natürlich auch davon leben können. Zur Zeit schwanken die Vermittlungspreise zwischen 6 und 7 Euro pro Colli (bei einer 6-er Einheit), was aber deutlich über dem Schnitt der deutschen Saison liegt. Der Absatz für Brokkoli war allerdings zeitweise noch schwieriger."

Beliebtheit
Obwohl Blumenkohl als Ganzjahresartikel angeboten wird und beliebter ist als Kopfkohle, wie zum Beispiel Wirsing und Rotkohl, laufen die Absätze laut Forschbach schon seit einigen Jahren zurück. ''Vor allem im Sommer hat der Endverbraucher scheinbar nicht mehr die große Lust auf Blumenkohl. Dazu kommt noch, dass in Deutschland Blumenkohl entweder als Rohware oder Tiefkühlartikel angeboten wird. Zwischenstufen, die z.B. in den Niederlanden weit verbreitet und dort scheinbar auch beim Endverbraucher beliebt sind, gibt es kaum.'' 

Sonstige Sorten wie Romanesco und farbige Arten sind auch kaum im Angebot. Forschbach: „Romanesco hat deutlich an Stellenwert verloren. Farbige Waren, wie zum Beispiel violett, tauchen zwar auf Wochenmärkten auf, aber nur sehr vereinzelt. Die Deutschen sind diesbezüglich noch sehr zurückhaltend.''

Großmärkte
Auf den Großmärkten sind die einheimische Offerten in der Dominanz. Die durchschnittlichen Preise liegen bei 164 pro 100 Kg (6-er) und 130 Euro (8-er). Die Preise der Französischen Waren liegen bei 167 Euro pro 100 Kg (6-er. Die Belgische (177 Euro) und Italienische Waren (190 Euro) sind dagegen preislich etwas teurer.

Weitere Informationen:
Plug Verpackungs-GmbH
Andreas Forschbach
Marktweg 65
50354 Hürth
Tel.: 0049 (0) 2233 40282-0



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