Jennie Franceschi - AusPak Avocados

"Es gibt immer eine Grenze für das, was Menschen für eine Avocado bezahlen"

AusPak ist eine Gruppe von drei Unternehmen, von denen jedes eine Reihe von Züchtern hat, die ein weites geografisches Gebiet für den Anbau von Avocados anbieten. Die beiden wichtigsten Avocado-Lieferanten sind Simpson Farms, die im Osten Australiens anbauen und West'N'Fresh, die im Westen des Landes anpflanzen. Sie werden von Züchtern in anderen Teilen des Landes ergänzt, die eine ganzjährige Versorgung bieten.

AusPak Avocados ist die gemeinsame Exportfirma, aber die Unternehmen der Gruppe haben auch eigene Marken für den heimischen Markt.




"Im Moment beginnt die Saison in Westaustralien und während wir eine ziemlich gute Ernte haben, ist die in Neuseeland eher nicht so gut", laut Jennie Franceschi, Geschäftsführerin bei AusPak Avocados. "Der Markt ist klein und die Preise sind sehr hoch, ich habe nie gewusst, dass sie zu dieser Zeit des Jahres so hoch sind."

Jennie führt dies zum Teil auf die globale Nachfrage im Allgemeinen zurück und die Tatsache, dass Avocados nun zu den 'Superfoods' gehören. Obwohl es auf dem Markt anständige Volumina gibt, ist der australische Verbraucher an größere Mengen gewöhnt, so dass es in diesem Jahr ziemlich eng wurde.


"Es gibt immer eine Grenze für das, was Leute für eine Avocado bezahlen", erklärt Jennie. "Eswird immer Avocadoliebhaber geben, die gerne auch mal etwas mehr für die Frucht ausgeben, aber sie werden diese dann in kleineren Mengen konsumieren. Es ist ein Fall von Angebot und Nachfrage - wenn die Nachfrage hoch ist und das Angebot dies nicht decken kann, wird versucht, der Prozess zu verlangsamen, indem die Preise hochgesetzt werden. Wenn es also viel Obst gibt, geht der Preis runter, um die Nachfrage heranzutreiben.Letztlich wird versucht das richtige Wertangebot für die Kunden, anhand der verfügbaren Mengen, zu finden."

Westaustralien hat gerade erst mit der Ernte begonnen, jedoch kam ihnen Regen in die Quere und sie konnten die Früchte noch nicht einsammeln. Jennie sagte, dass es auch möglich ist, dass andere Regionen früher als gewohnt mit ihrer Ernte fertig sein werden, was zu einem kürzeren Angebot führte.


Export
"Wir exportieren nach Singapur, Malaysia und auch in andere asiatische Länder, und Australien hofft, noch in diesem Jahr nach Japan exportieren zu können", sagte Jenny. "Wir in Westaustralien werden unser Bestes tun, um etwas Obst nach Japan zu bringen. Es geht nur darum, den Markt in diesem Jahr zu etablieren und ein Verständnis davon zu bekommen. Es wären keine großen Mengen sein, die wir nach Japan schicken würden, da wir dafür einfach noch zu wenig Früchte in Australien haben. Daher wäre es erstmal nur ein 'Testjahr'."

Märkte wie Singapur und Malaysia nehmen seit Jahren australische Früchte ab und wissen, dass sie ein Qualitätsprodukt erhalten und sind bereit, vergleichbare Preise zu zahlen. Für Japan kann der Preis für das erste Jahr steigen, da der Markt neu ist und das Produkt nicht bekannt ist.

Die Preise sind auf dem heimischen Markt hoch, aber Jennie sagte, dass es eine Investition ist, um neue Märkte für die kommenden Jahre aufzubauen.

"Der Avocado-Markt in Australien ist seit einigen Jahren stark und die Menschen haben viele Bäume gepflanzt, die irgendwann Früchte tragen werden. Deshalb arbeiten wir an diesen neuen Märkten und neuen Vertriebswegen, sodass wir bereit sind, wenn die Bäume Früchte tragen. Wir müssen wettbewerbsfähig sein auf diesen neuen Märkten."

Jennie fügt hinzu, dass sie bereits HPP Avocado in Japan haben, "Wir haben eine Marke entwickelt und sie in Japan eingeführt."


Für weitere Informationen:
Jennie Franceschi
AusPak
Mobile: +61 417 988 246
Email: gm@avozexports.com
www.avozexports.com



Erscheinungsdatum:



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