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Der erste Pink Lady Day feiert nachhaltiges Geschäftsmodell

Der 20. Oktober wurde in Europa zur Feier des Pink Lady Tages festgelegt: Mit Initiativen in den drei Ländern (Frankreich, Italien, Spanien) in denen dieser rote Apfel angebaut wird. Diese Events werden gleichzeitig in allen 100 Packstationen in Europa gefeiert. Pink Lady Europa zählt 2.800 Obstanbauer (davon 1.900 in Italien) auf 3.800 Hektar Anlagen in Europa und sichert somit 10.000 Arbeitsstellen.



Die italienischen Partner der Vereinigung Pink Lady Europa sind: Apofruit, Mazzoni, Salvi, OP Minguzzi, Vog und Granfrutta Zani. Der Generaldirektor der Vereinigung Pink Lady Europa (APLE) Thierry Mellenotte will diesen Event mit Besuchen bei den Anpflanzungen und Analysen über die Perspektiven dieses Sektors einleiten und diesen Tag bei der Salvi-Unacona in Ferrara beiwohnen. Bei der Veranstaltung wurde ein breit gefächertes Publikum geladen: 200 Hersteller, Schulen (100 Studenten der Klassen 5^ des Institutes Vergani-Navarra aus Ferrara mit Schwerpunkt Landbau und Hotelfach), Lieferanten und Journalisten.


Von links nach rechts: Mauro Grossi (Vorsitzender AFE), Thierry Mellenotte (Generaldirektor APLE), Luigi Salvi (fondatore), Marco Salvi (Vorsitzender Salvi Unacoa), Silvia Salvi (Vorsitzende Salvi Vivai).

Es handelt sich nicht um einen Club Apfel

Pink Lady Europa ist eine Vereinigung, die sich vom einfachen "Club" unterscheidet: Tatsächlich handelt es sich um eine kollegiale Organisation, in der jeder Darsteller (Gärtner, Produzenten und autorisierte Verteiler) komplett in der Verwaltung mit eingeschlossen ist. Das erlaubt eine echte Synergie und einen Austausch von Erfahrungen, Kompetenzen und Techniken unter den Partnern. Thierry Mellenotte erklärt: "Hauptziel der Vereinigung ist es die europäische Produktion zu unterstützen und schützen, den Lieferkalender zu verlängern (bis Juli oder August), in der Optik einer attraktiven Rendite für den Betrieb zum einen und zum anderen, die Einhaltung der Versprechen an den italienischen Konsumenten".


Thierry Mellenotte und Marco Salvi

Der Apfel Pink Lady ist in Nordeuropa sehr bekannt , mit einem Markenbewusstsein von ca 80-85% (in Italien liegt dieses Bewusstsein bei 40-45%). Mellenotte betont: "Trotz alldem ignoriert der Verbraucher die Tatsache, dass der Pink Lady aus dem Supermarkt in seinem Land produziert wird. Dieser erste Pink Lady Day ist eine Aktivität, die wir auf die Beine stellen, um nicht nur unsere Nachhaltigkeit in Sachen Umwelt zu demonstrieren, sondern auch unsere soziale Verantwortung".

Diese Auffassung vertritt auch Mauro Grossi, Vorsitzender der Afe (die zusammen mit der Salvi Unacoa, Lizenzträger der Marke Pink Lady für den Vertrieb, die Verarbeitung im Firmensitz bei Ferrara leitet). "Nachhaltigkeit bedeutet auch für die Unternehmen aktiv zu bleiben und Kontinuität an ihre produktive Kompetenz zu verleihen. In dieser Region wurde der Apfel als Pflanze aufgegeben. Dank des Pink Lady konnten wir Rendite und Innovation garantieren. Wir sprechen nicht nur über eine Marke, sondern über eine Organisation von Landwirten, Produzenten und Verteilern. Die Stärke dieses Projekts liegt in seiner Kompetenz sowohl Erzeuger als auch die gesamte Fertigungskette im Komplex mit einzubeziehen. Das Niveau und die Substanz dieser Einbeziehung ist anders, da direkt. Das ist es, worauf es ankommt. Die Produktionskette des Pink Lady bemüht sich mit großen Kräften, seine ökologische, soziale, wirtschaftliche und ethische Nachhaltigkeit verständlich zu machen. Das sind alles Werte, die die Wahl beim Einkauf des Verbrauchers entscheiden"


Mauro Grossi

Das Projekt Pink Lady war das erste seiner Art, das Produktion und Vertrieb zusammenlegte, und dabei auch eine geschäftliche Machtposition gegenüber den Einzelhandelsketten einnahm, heute unvorstellbar für andere Sektoren, in einer offenen Produktionskette, die die Produzenten von Beginn an mit einbezog. Bei der Salvi Unacoa ist das einer Existenz einer internen Kommission gleichbedeutend, die aus drei Mitgliedern, alles Produzenten, zusammengesetzt ist, die gemeinsam an der Leitung aller Passagen der Fertigungskette teilnehmen.


Verliebt in den roten Apfel
Unter den Mitgliedern auch Riccardo Volpin, Eigentümer des landwirtschaftlichen Betriebs in Settepolesini in Bondeno (FE). Er ist ein gutes Beispiel dafür, was der Pink Lady für die Produzenten bedeutet.


Volpin und Mellenotte

"Vor über 20 Jahren als die Vivai Salvi den Apfel zum ersten Mal zeigte, war es Liebe auf den ersten Blick. Wir übernahmen die Technik zur Züchtung (Solax) für die Kultivierung dieser Frucht, die in den Anfängen noch für Probleme sorgte. Heute kann ich sagen, Qualität macht sich bezahlt: Hier in der Salvi Unacoa haben wir unter leistungsorientierten Kriterien gearbeitet, ausgehend von 45% Äpfel der ersten Kategorie, auf 75%. Der prozentuale Farbanteil, zusammen mit anderen qualitativen Parametern, macht aus einen Apfel eine Pink Lady. Einen blass gefärbten Apfel oder einen voll roten Apfel zu produzieren kostet das gleiche, aber der Gewinn ist ein anderer".


Besuch des Apfelhains

Die Apfelernte bei der Volpin (30 Hektar für den Apfelanbau von insgesamt 100) hat ca 8-10 Tage zu früh begonnen, dank der idealen Klimabedingungen ohne Hagelschauer Ende März/April, wenn die Periode des Blütenansatzes der Pink Lady einsetzt.



Die Ernte erfolgt in mehreren Abschnitten: Drei im unteren Teil der Pflanze, zwei im oberen. Alle Anlagen haben Anti-Hagelnetze. Um bessere Kaliber zu erzielen, führt Volpin drei Baumschnitte im Laufe der Saison durch. Die Pflanzabstände sind 3,80x1,30m. Die Anlage hat zwei Bewässerungssysteme (Tropfen und Baumkronen Bewässerung). Die Böden sind sehr schwer, aber die Pflanzen haben sich angepasst und profitieren in geschmacklicher Hinsicht sehr davon (Brixgrad zwischen 14 und 15 bei den ersten Ernten).


Marco Salvi, Sonia Volpin mit Vater Riccardo, Thierry Mellenotte und Silvia Salvi mit den ersten Äpfeln Pink Lady der Saison 2017/18

Die geernteten Äpfel kommen in die Anlage der Salvi Unacoa zusammen mit denen der anderen angeschlossenen Mitglieder. Salvi hat kürzlich erst die Kapazität der Kühlmöglichkeiten aufgestockt.


Beginn des Betriebsbesuchs

Wie von Stefano Zampini dargestellt, er ist Exekutivdirektor für die Bearbeitung bei der Nachernte, werden die Äpfel vom Land in einen vorgesehenen Bereich zur Entladung positioniert und erste Kontrollen durchgeführt, nach optischen Parametern, extern und intern zur Härte, Zuckergehalt und Stärke.


Stefano Zampini

Ab hier ist das Produkt rückverfolgbar, im Hinblick auf die Verarbeitungsdurchgänge und der Verteilung bis zum Abschluss beim Produzenten.


Frau Valentina bei der Qualitätskontrolle

Es folgt laut Norm für Äpfel die Einlagerung und Kalibrierung in Wasser, bevor die homogenen Parteien verschickt werden.

Erwartungen für die Saison 2017/18 und danach
Thierry Mellenotte erklärt, dass die Saison der Pink Lady der europäischen Produktion offiziell am 2. November beginnt, wenn die letzten Lieferungen aus Neuseeland, Chile und Argentinien beendet werden.



"In Europa kann man darauf setzen, dass trotz eines schlechten Jahrgangs für den Apfelanbau, immer die gleiche Menge an Pink Lady zur Verfügung stehen wird, ca 180.000 Tonnen. Der Export macht ca 75% der Volumen aus. Wir wollen 280.000 Tonnen bis 2025 erreichen, mit einem jährlichen Wachstum von 6 bis 10%. Wir wollen das erreichen, indem wir nicht nur die gleichen prozentualen Gewichte der verschiedenen Produktionsgebiete einhalten, sondern auch die jungen Unternehmer herausfordern. Heute stellen Italien und Frankreich 45% der europäischen Produktion der Pink Lady, Spanien erzeugt den Rest. Der Export erreicht 50 verschiedene Nationen".



Mellenotte betont, dass neben den traditionellen Märkten in Nordeuropa (Deutschland, UK, Skandinavien) auch die Märkte aus Südost Asien sowie Singapur, Thailand oder Malaysia an Wichtigkeit gewonnen haben. Was die Zukunft angeht, in der Hoffnung, dass das russische Embargo aufgehoben wird, gibt es Studien über die Perspektiven des chinesischen Marktes, der sehr komplex scheint, mit vielen Faktoren, hauptsächlich bei der Distribution.



Für den Verkauf der Marke Pink Lady können mehrere Sorten angebaut werden:  nicht nur die Cripps Pink (eine Kreuzung aus Golden Delicious und Lady Williams) sondern auch der Rosy Glow und der Sexy. Wichtig ist, dass der Apfel der Marke Pink Lady spezifischen qualitativen Kriterien entspricht: Heute entsprechen nur 65-70% der Äpfel den Anforderungen der Pink Lady®, der Rest geht zur industriellen Verarbeitung. Letztere ist nicht ganz unwichtig. Das erklärt Marco Salvi, Vorsitzender der Salvi Unacoa. "Die Pink Lady Äpfel sind bei der Verarbeitungsindustrie sehr begehrt, da sie uniform sind und die Schnittoperationen vereinfachen. Die Abfälle sind sehr gehaltvoll und es wird an einer Linie für einen Apfelsaft des Apfels Pink Lady gearbeitet".

Der erste Pink Lady Tag hat eine Möglichkeit erzeugt, eine neue Art der Kommunikation zu starten und für eine größere Beteiligung und Bewusstsein der einbezogenen Partner zu sorgen. .


Thierry Mellenotte und Mauro Grossi

Thierry Mellenotte sagt abschließend: "Die Nachfrage nach der Pink Lady ist in Europa sehr groß und jeder will gerne mehr produzieren. Das ist aber nicht einfach: Die landwirtschaftliche Handhabung ist nicht einfach, es ist ein Frühblüher, wird aber spät geerntet. Große Erfahrung und Kompetenz sind erforderlich. Eine kontrollierte Entwicklung wird benötigt, so dass das Angebot den Anforderungen der Marke und des Marktes entspricht. Das ist ein Apfel, der sich bezahlt macht, nur wenn er gekennzeichnet und verpackt wird unter der Marke Pink Lady.



"Trotz allem ist unser Projekt das erste seiner Art, das alle Faktoren in voller Komplementarität und Anteilen, potentielle Konkurrenten wie Italien, Frankreich und Spanien zusammengebracht hat. Es fordert auch Investitionen seitens der Produzenten im technischen, kommunikativem und Marketing Bereich. Heute hatte ich das Gefühl einer Familie anzugehören, die neben einem fantastischem Produkt den Willen in die Investition zur Verbesserung hat. Wenn man direkt Verantwortlicher und Hauptdarsteller des Business wird, macht man den Unterschied".

Unten: Abschluss des Tages






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