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Wilco van den Berg, GroentenFruit Huis:

Kleine aufkommende Absatzmärkte für niederländische Tomaten

Damit der Verkauf von niederländischem Gewächshausgemüse erhöht werden kann, 
ist es wichtig, nach neuen Märkten zu suchen. Seit Juni sind z. B. niederländische Paprikas in China zugelassen. Bei Tomaten sind, wie eine Analyse vom 'GroetenFruit Hui' ergibt, einige Länder im Kommen. Zudem ist es natürlich auch von grosser Wichtigkeit, den Export nach Deutschland und England auf Niveau zu halten oder zu vergrössern. 

In den ersten sechs Monaten sind genau so viele Tomaten exportiert, wie vor einem Jahr. Laut dem KCB (niederländisches Büro für Qualitätskontrolle) entspricht das 351 Millionen Kilo. Innerhalb der Kategorie 'kleine Absatzmärkte' sind einige positive Entwicklungen zu sehen. Portugal, Slovenien, Österreich, Ungarn, Rumänien und Japan kann man die künftige Absatzländer nennen. Bei diesen Ländern ist im zweiten Jahr in Folge eine ansehnliche Zunahme zu sehen. in der ersten Hälfte von 2015 gingen fast keine Tomaten mehr nach Portugal und nun steht der Zähler nach dem Wachstum von 2016 bereits auf 1,2 Millionen Kilo. Auch die Slowaken zeigen mehr Interesse an niederländischen Tomaten: 1 Millionen Kilo in diesem Jahr im Vergleich zu 0,5 Millionen Kilo im vorigen Jahr. 


 
Größerer englischer Einkauf von Tomaten
Der Export in zwei der wichtigsten Absatzländer, Deutschland (+1%) und England (+7%) konnte erweitert werden. Deutsche Abnehmer haben ein steigendes Interesse an Snacktomaten. Der Export von Tomaten nach England besteht noch immer zu mehr als der Hälfte aus runden Tomaten. In der ersten Hälfte von 2017 stieg der Export davon. Der Verkauf von Strauchtomten lag in England auch höher als im Jahr zuvor. Der Export in die skandinavischen Ländern Schweden, Dänemark und Finnland fiel etwas geringer aus obwohl die Norweger gerade wohl mehr Auge für die niederländischen Tomaten hatten. 
 
Paprika etwas niedriger 
Der Export von Paprika ist bis einschliesslich Juni, im Vergleich zum letzten Jahr, einige Prozent niedriger. Der Verkauf war vor allem in Deutschland und den Vereinigten Staaten niedriger. Die niederländischen Handelsunternehmen konnten in der ersten Hälfte von diesem Jahr 142 Millionen Kilo exportieren. Polen (+4%) entpuppt sich als immer wichtiger werdender Absatzmarkt für niederländischen Paprika. Nach Deutschland und England ist Polen das dritte Absatzland. Der Export in Länder wie Estland, Italien, Rumänien und Moldavien entwickelt sich positiv. Dem steht gegenüber, dass der Export nach Japan in der ersten Hälfte von 2017 zurück gegangen ist. Es war sogar die Rede von einer Halbierung auf 500 Tonnen. 

Polen ist verrückt nach Gurken 
Deutschland ist der wichtigste Markt für niederländische Gurke. Auch in diesem Jahr ging in der ersten Hälfte des Jahres nicht weniger als 62 Prozent des Gurkenexports nach Deutschland. Der Export war wohl etwas geringer. Überragender Erster in der Liste der Gurkenabnehmer ist Polen. Der Export dorthin stieg von 5 Millionen Kilo im letzten, auf 9 Millionen Kilo in diesem Jahr. Auch in Frankreich werden mehr niederländische Gurken abgenommen. 

Innerhalb des Sortiments Fruchtgemüse sind Auberginen das vierte Gemüse. Der Export nach Deutschland stieg mit einigen Prozent, auf fast 9 Millionen Kilo. England ist das zweit grösste Absatzland und Schweden ist die Nummer 3.

Quelle: GroentenFruit Huis - Wilco van den Berg



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