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Jack Aartsen, Hein Deprez, Ervé Jooken, Dammis van der Staaij en Mart Valstar

Weihnachten 2016: Fünf O&G Händler, vier Antworten

Weihnachten 2016 steht vor der Tür. Zeit zur Besinnung und um vorauszuschauen. Das machen wir mit Jack Aartsen (Aartsenfruit), Hein Deprez (Greenyard Foods), Ervé Jooken (Frans Michiels Belgium), Dammis van der Staaij (Staay Food Group) und Mart Valstar (Best Fresh Group). Kurz zusammengefasst: Wie war 2016 und wie wird 2017 werden?



Welches Ereignis hatte dieses Jahr für Sie als Person den größten Einfluss? 
Jack: Es gibt Privatangelegenheiten, die natürlich Einfluss hatten, aber das halte ich dann auch privat. Geschäftlich gesehen gibt es Menschen innerhalb von Aartsenfruit, die im Jahr 2016 weniger Glück hatten und das trifft dann die gesamte Organisation. Das Engagement miteinander innerhalb des Unternehmens ist groß.

Hein: Persönlich war ich sehr überrascht über das Ergebnis des Brexit, und auch über den Gewinn von Trump bei den amerikansichen Wahlen. Diese Ergebnisse weisen darauf hin, das die extremen Gedanken immer mehr florieren und ich habe den Einruck, das der Mensch immer weniger vertragen kann.

Ervé: Das ist keine schwierige Frage, aber wohl eine, um nie zu vergessen. Die Terroranschläge in Brüssel am 22. März diesen Jahres. Zaventem und Maalbeek hatten ihren schwärzesten Tag in der Geschichte. Wenn ich mich nicht irre, kamen hierbei 32 Menschen ums Leben! Ein Tag, um niemals zu vergessen. 

Dammis: Der Krieg in Syrien mit allen Problemen für die Menschen dort und die Flüchtlinge in den Lagern, wie hier in Frankreich, wie die Menschen überleben müssen. 

Mart: Der jüngste von drei studierenden Kindern zog im September nach Amsterdam und da ich ein Mensch der Geselligschaft bin, war das schon recht schwer. Politisch gesehen finde ich die Wahl von Brexit und Trump sehr auffällig. Es scheint eine Wahl gegen andere Themen, in die wir uns nicht vertiefen und meiner Meinung nach nicht gerechtfertigte Unzufriedenheit. Und dann das Unverständnis für die (echten) Flüchtlinge und die ungastfreundliche Wahlrhetorik über 'Verdrändung' gegen unsere hart arbeitenden Nachbarn im Osten, die Arbeit liefern, die arbeitslose autochtone Menschen nicht machen wollen.

Und welches Ereignis hatte die meisten Auswirkungen auf Ihr Unternehmen / dem O&G Sektor? 
Jack: Die hohe Notierung im Hillenraad war eine schöne Überraschung und Wertschätzung für jeden innerhalb von Aartsenfruit. 

Hein: Wir sind sehr froh darüber, dass der Konsument sich immer bewusster darüber wird, dass der Konsum von mehr Obst und Gemüse sehr wichtig ist in einem ausbalanzierten Nahrungspatron und es der Gesundheit zugute kommt. Die Kraft dieser Obst- und Gemüsegeschichte, durch den Konsumenten getragen, bringt einen positiven Umschlag in der gesamten Kette und unserem Sektor mit sich mit. 

Ervé: Die Einfuhr der verpflichteten Verkehrssteuer in Belgien für LKW's für bestimmte Teile des Straßennetzes. Viele dachten, dass es sich um einen Aprilscherz handelte, aber das war leider nicht so. 

Dammis: Der Umzug nach Papendrecht mit allen Vorteilen, die das mit sich mitbringt. 

Mart: Der klimatologische Effekt auf unseren Sektor: Die Hagelschauer am 23. Mai und die kalte zweite Woche im Juli in unserem wichtigen Produktionsland. Darüberhinaus auch die Angebotsfolgen vom El Niño in Südamerika mit einer steigenden Nachfrage nach Avocado's. Der Fall und die begrenzte Erholung des Pfundes nach dem Brexit. Der BFG Award, den ich meinem hochbetagten Vater überreichen durfte.

Was steht dieses Jahr bei Euch auf dem Tisch?
Jack: Weihnachten ist für mich ein echtes und enges Zusammensein mit Familie. Den einen Tag sitzen wir am Tisch mit der Familie meiner Frau und den anderen Tag organisiere ich ein Weihnachtsdiner mit der Aartsenfamilie. Lecker essen, feine Menschen und ein herrliches Glas Wein. Was wünscht man sich noch mehr?

Hein: Natürlich viel Obst und Gemüse: Chicoree zur Vorspeise (Fisch); Wintergemüse wie Pastinake und Champignons zum Hauptgericht (Wild); Winterobst zum süßen Nachtisch. 

Ervé: Ich weiß es selbst nicht. Ich muss abwarten, was meine Frau macht. Ein Stück Pute mit Gemüse und Kartoffelkroketten lehne ich sicher nicht ab.

Dammis: Alles aus dem 'Zeeuwse Gewässer'

Mart: Natürlich allerlei Sorten Gemüse, die wir mit Fleisch und Fisch servieren. Inzwischen sind wir auch soweit, dass Gesundheit und Sportlichkeit mitzählt. Also Qualität über Quantität!

Wie schaut Ihr auf 2017? 
Jack: Sehr positiv. Bei allen Standorten von Aartsenfruit haben wir im letzen Jahr Wachstum verzeichnet und wir sind voller Vertrauen, dass wir das auch im Jahr 2017 fortsetzen können. Neue Stellen besetzen und Erneuerung auf ICT Gebiet sind für uns die größten Herausforderungen. 

Hein: Das Management-Team von Greenyard sieht dem nächsten Jahr sehr positiv entgegen. Wir haben viele Ideeen, die wir konkret in Projekte umsetzen wollen, die in unserer Organisation implementiert werden und wir möchten hieran mit großer Leidenschaft arbeiten. 

Ervé: Sicher positiv, aber es gehört auch viel Glück dazu. Ich sage immer: Eine gute Gesundheit ist wie das Fundament eines Hauses, je stärker das Fundament, desto stabiler das Haus, das darauf steht.

Dammis: Voll guter Hoffnung mit Vertrauen in die Zukunft. 

Mart: Mit Vertrauen und schönen Plänen. 'Das meiste geht gut' sagt man und das bewahrheitet sich bei unserem Umfang leider. Aber die Unebenheiten, die wir im Jahr 2015 und 2016 hatten, sind geglättet und setzen wir auf ein in jeder Hinsicht gesundes 2017!

Autoren: Gertrude Snoei en Izak Heijboer
Quelle: www.agf.nl

Erscheinungsdatum:



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