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Angebot und Nachfrage auf dem Birnenmarkt nicht in Balanz

Produktionskosten werden nicht gedeckt durch Einkünfte, wenig Ausfuhren, Rückgang des Konsums, auch wenn es kürzlich einen kleinen Aufwärtstrend gegeben hat und zum Abschluss das Schlimmste: Die Hyper- Fragmentierung des Sektors. Dies ist die Aufzählung der kritischen Punkte, die sich auf die italienische Birnenproduktion beziehen.

Das wurde letzte Woche in Galliera (BO) bei einem Zusammentreffen über den Birnenanbau, von der lokalen Union der Gemeinden, durch Albano Bergami, Vizepräsident der OI Pera, Sektor übergreifende Organisation der Birne bekräftigt: In Italien gibt es 1300 Betriebe, die bei der OP oder Kooperativen angeschlossen sind. 1000 Unternehmen, die sich einer externen Handelsorganisation anschließen und 1200 Unternehmen in Eigenvertrieb. Dazu kommt eine ungenaue Zahl (70 bis 200) an Handelsfachmännern. Weil alle im Wettstreit liegen und alle das gleiche Produkt anbieten, ist der Preis die einzige Waffe.


Albano Bergami, Vizepräsident der Sektorübergreifenden Organisation der Birne


Das Ergebnis ist ein Sektor der leidet. "In Italien", zitiert Bergami Daten der Ansa, von vor einigen Monaten, "gibt es 24.600 Angestellte der Fca (ex Fiat) . Wenn es stimmt, braucht man zur Leitung eines Hektars Birnenanbaus einen Zuständigen, also ist unser Sektor gut für 30.000 Zuständige: wir sind alle sehr besorgt, wenn ein Betrieb aus dem Autohandel schließt, ich hätte aber auch gerne, dass auf politischer Ebene die gleiche Achtsamkeit für unseren Sektor gilt.

Die wichtigste Hürde bleibt jedoch: zu viele Verkäufer für zu wenige Käufer und es ist interessant, wie bei dem Treffen in Galliera (BO) auch Luca Granata, Generaldirektor der  Opera Sca, auf der einen Seite und Alessio Orlandi und Alberto Garbuglia, Geschäftsführer beziehungsweise bevollmächtigter Berater der Origine Group, auf der anderen, teilgenommen haben: es handelt sich um zwei Faktoren, die seit 2015 die Produzenten von Birnen in der gesamten Emilia Romagna aggregiert haben, aber mit zwei unterschiedlichen Modellen.


Luca Granata, Generaldirektor von Opera

"Damit eine Aggregation funktioniert, braucht man einige gemeinsame Regeln, nicht durch das Gesetz vorgegeben, sondern durch 15 Jahre erfolglose Versuche meinerseits zur Aggregation." Unter diesen zitiert der Generaldirektor von Opera die Dimension als erste: "Sie muss groß sein. Wenn nicht 50% plus 1 der Produktion, zählt sie gar nichts und sie ist effizienter, wenn die 100% der Produktion erreicht werden." Und hier trifft man auf die Realität, mit Opera, die aktuell bei etwas weniger als 30% der italienischen Birnen aggregiert. Ein für Granada nicht zufriedenstellendes Resultat.

"Genug von Aggregation gesprochen: es ist vergeblich. Alle sprechen von der Notwendigkeit der Aggregation, aber keiner macht den ersten Schritt, warum nicht? Es erscheint mir immer mehr, dass der Sektor fragmentiert bleibt und das ist sehr schade, da wir auf einem großen Diamanten sitzen, für den es einfach wäre, 20 Cent pro Kilo mehr zu erzielen, d.h. 4 Cent mehr pro Birne. Das würden wir brauchen, um eine volle Rentabilität der Produktion zu erhalten. Und trotzdem bieten wir uns weiterhin gegenseitig Konkurrenz, auch wenn es einen Produktmangel gibt.

"Opera ist heute das einzige Konsortium, das exklusiv in Birnen spezialisiert ist und auch das größte nicht nur in Italien, sondern weltweit. Boom! Nutzt es was? Nein! Wer zahlt drauf? Die Produzenten. Wer könnte das ändern? Die Produzenten, sicher nicht der heilige Geist. Keine neuen Verpackungen, neue Sorten, Werbung, Ausfuhr von ausreichenden Elementen für den Erfolg: das sind alles Dinge, die jeder tun könnte. Es ist ein Krieg, der nicht dadurch gewonnen werden kann. Das haben wir auch getan, das Einzige, was man ohne Aggregation machen könnte. Es gibt nur eine Sache, die wir machen können: zusammen verkaufen. Alles andere ist falsch."

Wenn Opera den Weg der Handelsorganisation gefolgt ist, hat die Origine Group, Konsortium bestehend aus 9 Mitgliedern, einen anderen Weg eingeschlagen. "Die Masse reicht nicht. Es existiert kein Einzelrezept und nicht immer ist die Planwirtschaft im Vorteil," erklärt Alberto Garbuglia, Ratgeber der Gruppe. "Massenproduktion bringt nicht zwangsläufig Wert. Unserer Meinung nach gibt es einen Wert, bringt man die Funktionen zu dem zugefügten Wert in ein System das, um effektiv zu sein, Investitionen erfordert, die für einen einzelnen Betrieb zu belastend sein könnten."

Diese Philosophien sind die Prinzipien von Origine: "Die Spezialisierung der Unternehmen der Gruppe, sowie bei der Markenkiwi Zespri (die drei Hauptunternehmen der Gruppe produzieren einen Großteil der italienischen Kiwi mit Markenkennzeichnung der neuseeländischen Firma, ) ein ´Multiprodukt Ansatz´, sich sowohl um die Kiwi als auch um die Birnen zu kümmern, und im nächsten Jahr werden wir die Pflaume dazunehmen.


Alessio Orlandi, Generalmanager der Origine Group

Die Rolle der Origine Group findet vor allem seinen Abschluss im Export, aber nicht nur. " Wir nähern uns neuen Märkten mit einem einzigartigen ´brand´ – erklärt Alessio Orlandi, Generaldirektor der Origine Group - (Sweeki für die Kiwi und Pera Italia für die Birnen), eine einzigartige Qualität. Gleichzeitig untersuchen wir, dank der kompakten Repräsentanz auf den institutionellen Tabellen, die Märkte, die die einzelnen Unternehmen alleine nicht erreichen könnten."

"Erfahrung - schließt Orlandi ab - haben wir mit Sweeki in Spanien und in Asien gehabt, mit lokaler Produktkonkurrenz, und auch für die Birne gilt das gleiche, aber ohne lokale Produktkonkurrenz. In Italien und außerhalb bringen wir die Promotion der Qualität des Produktes nach vorne, indem wir innovative Verpackungen und store promotion vorschlagen." Parallel führt die Gruppe auch Experimente für neue Sorten durch.


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