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Bioapfel- und Birnenernte 2016 in Europa

Die europäische Bioapfel- und Biobirnen-Ernte 2016 ist als Gesamtmenge mit knapp 160.000 Tonnen Bio-Äpfel und 16.000 Tonnen Bio-Birnen fast genau gleich hoch wie im Jahr davor. Es gibt aber durch Blütenfröste in einzelnen Regionen relativ starke Unterschiede. Generell von den Frösten betroffen waren Österreich, Süddeutschland und der Vinschgau. Gute Erntemengen wie 2014 gab es in den nördlicheren Regionen Europas, wie in Deutschland, in den Niederlanden und Belgien, aber auch in Teilen Italiens und Frankreichs.



Das europäische Apfelsortiment hat sich auf Grund der regionalen Unterschiede verschoben. Gute Ernten gab es bei der Jonagold-Gruppe und bei Elstar, geringere Ernten wurden bei Gala, Golden Delicious, Topaz und Pinova eingebracht.

Die Qualität ist breiter gestreut. In einigen Regionen gab es abgesehen von den Blütenfrösten sehr gute Wetter- und Klimavoraussetzungen in diesem Jahr. Vor allem unmittelbar vor und während der Ernte herrschte ein perfektes Wetter mit viel Sonne und wenig Regen .

Die frühen Sorten wurden dieses Jahr durchschnittlich um etwa 3-4 Tage früher eingebracht als in den vergangenen Jahren. Bei den Spätsorten gab es teilweise eine verlängerte Vegetationsperiode von etwa 4-5 Tagen. Die Ernte wurde in allen Regionen gut eingebracht. Die Experten gehen davon aus, dass damit eine relativ gute Lagerfähigkeit gegeben sein sollte.

Der Biomarkt hat von Jahr zu Jahr leichte Zuwächse. Dies spiegelt sich auch in den gesteigerten Absatzmengen im Herbstmarkt 2016 im Vergleich zu den Vorjahren wieder. Zu bemerken ist auch, dass in dieser Saison anscheinend die Hausgärten schwächere Behänge hatten. Dies belebt die Nachfrage zusätzlich.

Unterschiedlich von Region zu Region wachsen die Bioflächen in Europa kontinuierlich. Je nach Umstellungsjahr wird die Produktion aus diesen Flächen im Laufe der nächsten 3 Jahre als Bio A-Ware auf den Markt gelangen. Damit reagieren Produzenten und Vermarkter auf den steigenden Konsum bzw. auf die Tatsache, dass derzeit das Angebot geringer ist als die Nachfrage nach Bio-Äpfeln und Birnen.

In der Generalbetrachtung des europäischen Bioobstmarktes ist auch dieses Jahr zu erkennen, dass die Bioproduktion mit höheren Risiken und einem höheren Aufwand verbunden sind. Dies spiegelt sich im allgemeinen Marktgeschehen wieder.

Für weitere Informationen:

EBF
Fritz Prem
Kopfing 26
A-8224 Kaindorf
Österreich
Mobil 0043(0)664 4111 219
Email: fritz@prem-at.eu



Erscheinungsdatum:



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