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Polnische Regierung unterstützt von Wetterschäden betroffene Landwirte

Unterstützung € 23 Mio hilft polnischen Produzenten

Das polnische Landwirtschaftsministerium stellt polnischen Landwirten, die 2016 wetterbedingte Schäden erlitten haben, 100 Millionen PLN (ca. 23 Millionen Euro) zur Verfügung. Polen hatte 2016 verschiedene Male mit Wetterextremen zu tun: den Frühlingsfrost, Trockenheit im Mai/Juni und übermäßige Regenfälle im August/September. 

Landwirte, die 2016 heimgesucht wurden durch übermäßige Regenfälle, Frost, Hagel, Sturm, Unwetter oder sonstige Wetterumstände, die zu einem Schaden an der Ernte zwischen 50% und 70% führten, erhalten eine Entschädigung bis maximal 400 PLN pro Hektar. Sollte der zur Verfügung stehende Betrag erhöht werden, wird die Auszahlung pro Hektar angepasst. Wenn zum Zeitpunkt, als der Schaden entstanden ist, die Pflanzen nicht gegen mindestens eine der Ursachen versichert war, wird der Betrag halbiert. Seit dem 1. Juli 2008 ist ein Antragsteller von Hilfsvergütungen in Polen dazu verpflichtet, minimal 50% der Anbaufläche gegen wenigstens eine Form der extremen Wetter (Überflutung, Trockenheit, Hagel, negative Effekte von Rücklaufwasser und Frühjahrsfrost) zu versichern. Untersuchungen haben jedoch ergeben, daß von den ca. 1,37 Millionen Antragstellern für Hilfszahlungen, mit einer Oberfläche von ca. 14 Millionen Hektar, nur 160.000 Versicherungen abgeschlossen wurden (12% von den Antragstellern von Hilfszahlungen) für nur 3 Millionen Hektar Pflanzen. Das zur Verfügung stellen der 100 Millionen PLN ist die zweite Maßnahme, die die Regierung aufgrund von Wetterschäden nimmt. Zu einem früheren Zeitpunkt bezuschusste die Regierung die Versicherungsprämie in Polen. Die Auszahlung der 100 Millionen PLN Entschädigung findet unter dem Nenner "Deminimus" statt.

Quelle: Agroberichten Buitenland


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