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HYLEA Foods

Deutsches Startup Unternehmen schützt und erhält Regenwald durch Verkauf von Paranüssen

Die Folgen der Abholzung sind dramatisch für die Menschen und Tiere in den Regenwald-ländern – aber auch für uns, denn sie beeinträchtigen drastisch das Klima der Erde.
Jede Minute werden 35 Fussballfelder abgeholzt, das entspricht eine Fläche von 135.000km2 pro Jahr – so groß wie Griechenland.

Der Amazonas Regenwald stabilisiert das Klima der Erde, indem er Kohlenstoffdioxid der Atmosphäre entzieht und stattdessen Sauerstoff abgibt. Der Amazonas Regenwald schluckt jedes Jahr zwei Milliarden Tonnen CO2. Wird der Regenwald weiter abgeholzt, steigen die großen Mengen Kohlendioxid in die Atmosphäre auf, die vorher in den Wäldern des Regenwaldes gefangen waren. Kohlendioxid wirkt in der Atmosphäre wie ein Glasdach in einem Treibhaus, was zu einer globalen Erwärmung beiträgt und das Eis in der Polarregion zum schmelzen bringt.


 
Warum die kleine Paranuss den Amazonas Regenwald konserviert und schützt?
1919 entdeckte Friedrich Hecker (1. Generation HYLEA 1884) bei der Natur-Kautschukernte die Paranusskapsel des Paranussbaumes im Regenwald. Dies war der Beginn in der Unternehmensgeschichte für den weltweiten Handel mit Paranüssen. Seit 1919 handelt das Unternehmen als Exporteur mit Paranüssen auf dem internationalen Weltmarkt und werden heute in Bolivien als die „Paranusspioniere“ in der gesamten Branchen bezeichnet. Bolivien ist mit einem Weltmarktanteil von 81% der größte Exporteur von Paranüssen. Brasilien und Peru teilen sich gleichauf die restlichen Anteile. In Südost Asien wurden die Bestände von Paranussbäume für die Viehzucht abgeholzt, so das Südamerika heute 95% Weltmarktanteil besitzt.

Die Faszination der Konservierung des Regenwaldes besteht darin, dass der Paranussbaum nur dann Blüten trägt, wenn er im intakten „Dschungel“ steht, weil er für die Produktion der Blüten die Pflanzenvielfalt um sich herum benötigt. Alle Pflanzenarten liefern sich im Regenwald einen täglichen Wettkampf um die Aufnahme und Speicherungen von Nährstoffen.
Wird diese Kette unterbrochen, trägt der Paranussbaum keine Blüten. Damit die Blüten auch Kapseln produzieren können, bedarf es dabei um Unterstützung der Wild-Biene „Euglossa“, denn nur die Weibchen können in die Blüte des gewaltigen Paranussbaumes eindringen und bestäuben. Die „Euglossa“ bildet sehr geringen Populationen und lebt nicht in großen Völkern und ist sehr scheu. Für die Fortpflanzung der Population parfümieren sich die Männchen mit dem Duft der Gongora-Orchidee ein, damit sich die Geschlechter im riesigen Amazonas Regenwald überhaupt finden können. Diese Orchidee wächst wiederum oft weit entfernt von blühenden Paranüssen auf ganz anderen Baumarten. Ohne die Wildbiene „Euglossa“ und ohne die Orchideenart „Gongora“ gäbe es keine Paranüsse- dies eines von vielen Beispielen für die komplexe Artennetzwerke der Natur und zugleich für heimische Bevölkerung eine große ökonomische Bedeutung hat. Die bolivianische Paranussbranche ist im Norden des Landes in den strukturschwachen Regionen mitten im Regenwald die einzige Möglichkeit den Lebensunterhalt finanzieren zu können. Das Sammelgebiet der Paranuss im bolivianischen Regenwald umfasst 10. Mio Hektar. Die Region Pando ist mit 8,5 Mio Hektar das größte Gebiet und befindet sich jedoch weitab von jeglicher Zivilisation im tiefsten schwer zugänglichen Dschungel.





Die heimische Bevölkerung schützt den Regenwald vor Industrialisierung und Abholzung durch die Palm- und Sojaindustrie. Solange der Paranussbaum die Einwohner im Regenwald Boliviens durch Arbeit und Ernte ernähren kann, bietet er damit tatsächlich den besten Schutz zum Erhalt des Regenwaldes im Amazonasgebiet.



HYLEA 1884 und HYLEA Foods habe es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Stärken zu bündeln um die Direktvermarktung ihrer Paranüsse aus dem Regenwald im europäischen Handel zu übernehmen. Hierbei liegt der Fokus in der Kommunikation ihrer Nachhaltigkeitsprojekte für die heimische Bevölkerung in der Sammelregion Fortaleza, wo sie auf 550.000 Hektar Paranüsse (122% größer wie die Schweiz) ankaufen. In der Region Fortaleza sind sie mit der heimischen Bevölkerung traditionell seit 1919 sehr eng verbunden. Hier wird aus Privatvermögen in Soziale Einrichtungen (z.B. Schulen, Gesundheitszentrum, Wohnhäuser, Sanitäre Einrichtungen
usw) investiert und diese auf Brachland in den Gemeinden im Regenwald errichtet, um ein menschenwürdiges Leben zu unterstützen. Die Investitionen die das Unternehmen aus dem Privatvermögen steuert, finanzieren sie durch eine Preisprämie ihrer Paranüsse, wenn diese an den Handel verkauft werden.

"Wir glauben, dass wir mit unserer Philosophie den Regenwald erhalten können, wenn die Menschen lernen, Ihn nachhaltig zu nutzen und ihn dadurch bewahren. Es ist unser Ziel, dass jeder Sammler im Regenwald ein „Hüter des Waldes“ wird", so ein Unternehmenssprecher.

Für weitere Informationen:

HYLEA FOODS AG
Marie-Bernays-Ring 39
41199 Mönchengladbach

Mobil: +49 (0) 1523 419 54 61
Büro: +49 (0) 2166 9681 - 721
Fax: +49 (0) 2166 9681 - 729

E-Mail: m.ebel@hylea1884.com
Web: www.hylea1884.com


Erscheinungsdatum:



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