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Es bleibt Nischenprodukt

Tiefkühlgemüse erzielt im Jahr 2016 bessere Ergebnisse

"Bis vor einigen Jahren dachten wir, dass wir 1 Million Tonnen Tiefkühlkost vermarkten könnten. Das ist uns nicht gelungen," erklärt Vittorio Gagliardi, Präsident der IIAS - Istituto Italiano Alimenti Surgelati, während eines Interviews bei Vegetable Innovation Lab, auf der Cibus Tec.

Ein Grund dafür, wenigstens bei dem relativem Anteil von Tiefkühlgemüse und -obst, ist die Tatsache, dass es in Italien eine große zur Verfügung stehende Alternative von frischen Produkten gibt: "In Italien liegt der pro Kopf Konsum bei 13/14 kg pro Jahr, und wenn wir die am Mittelmeer angrenzenden Länder ausschließen, liegt der Konsum in Resteuropa bei 40/50 und sogar bei 60 kg pro Jahr pro Kopf. Diese Menge werden wir nie erreichen, aber es gibt einen Spielraum nach oben."

Gagliardi bestätigt, dass es in 2015 ein kleines Erwachen gab, was den Konsum anbelangt. Die Daten der SG Marketing legen dar, dass in der Periode August 2015 - August 2016 der Sektor von Tiefkühlgemüse an Volumen um 1,4 % gewachsen ist und bis 2020 noch 2,6 % dazu kommen.



Anstieg , in Volumen, der unterschiedlichen verkauften Tiefkühlprodukte in 2015. Angaben in Tonnen.

Laut Daten der IIAS, wurden in 2015 etwas mehr als 824 Millionen Tonnen Tiefkühlkost verkauft, genauer 824.195; dies ist ein relativer Wert für den gesamten Sektor. Dazu zählen auch Tiefkühlprodukte wie Fisch, Fleisch, Pastagerichte (Halbfertigware), Pizza und Snacks, begehrte Gerichte und Dessert. Man muss hinzufügen, dass Tiefkühlgemüse und Kartoffeln den Löwenanteil mit 50% ausmachen. Bei den genannten Daten von Gagliardi fällt das Tiefkühlgemüse mit 4 Millionen Tonnen am meisten auf.

Anstieg der unterschiedlichen Referenzen bei den Tiefkühlgemüsesorten. Hier klicken für Vergrösserung der Grafik.

Andersrum wird das Obst im Sektor frozen als ´unvollendet´ signalisiert, mit nur 0,2% des Verkaufsvolumens der gesamten Branche. Für jedes Kilogramm Tiefkühlobst werden 244 TK Gemüse und 90 Tiefkühlkartoffeln verkauft. Ein Wert, der sich durch die große Vielfalt von Frischobst in Italien erklärt.


Vittorio Gagliardi, Präsident des Institutes für tief gefrorenen Lebensmittel, hier bei der Cibus Tec

Dennoch, betrachtet man den Netto Anstieg des Obstes in diesem Sektor, so scheint, dass der Bereich des Tiefkühlobstes und --gemüses wächst. Das erklärt Gagliardi so: "Ursprünglich galten Tiefkühlprodukte als Lebensmittel für den Notfall. Heute ist das nicht mehr so und sie machen Teil in der tagtäglichen Küche aus. Sie sind ein ´Anti´ Krisenprodukt, dank des beinahe konstanten Preises. Auch weil sie ´Anti´ Verschwendung sind, so wird in einer Forschung in England belegt. Es wird geschätzt, dass ein höherer Verbrauch von Tiefkühlprodukten eine Reduktion von 40% bei der Verschwendung von Lebensmitteln ausmacht. Die Produkte werden als gesund angesehen, auch weil sie keine Konservierungsmittel und Zusatzstoffe enthalten."

Dennoch merkt Salvo Garipoli (rechtes Foto ) von der SG Marketing an: " Der Konsument hat nicht die gleiche Wahrnehmung wie das italienische Institut für eingefrorene Lebensmittel. Im speziellen bei der Kommunikation. Wenn Gagliardi erklärt, dass Erbsen, die z.B. innerhalb 2 Stunden nach der Ernte eingefrorenen werden, bei der Verarbeitung weniger zeitaufwendig sind, als die frischen, weiß der Konsument das nicht. Diese Analyse wird durch den Fakt bestätigt, das 35,4% (ein höherer Wert, als bei den anderen Produktsorten) des gekauften Tiefkühlobstes und -gemüses, ein Markenprodukt des Verteilers ist, der bei der Kommunikation auf die Herkunft des Produktes abzielt.

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