CESAC:

"Der Widerstand gegen die Saisonspreise wird belohnt"

In dieser Kartoffelsaison 2016/17 liegen bereits alle Karten offen auf dem Tisch, bis auf eine. Alle ´Großen´ haben schon geerntet, nur Frankreich nicht, dass in jedem Fall bei der Ernte mit einbezogen wird. Gestartet wurde im September, außer bei zu heißem Wetter und fehlender Niederschläge: die Kartoffel auszugraben wäre ein zu großes Risiko für die Knollen gewesen, also wartete man auf den ersten Regen." so erklärt Claudio Brinzazzoli, Direktor der CESAC ; Kooperative aus Medicina (Bo) mit ca 500 h Kartoffel Anbau.

Wenn man genau schaut hat Italien in dieser Saison gute Karten; eine ersten Probe konnte man schon in diesem Sommer haben, mit einer großen Nachfrage aus dem Ausland für Neue Kartoffeln und Kartoffeln aus Bologna. Aus zwei Kombinationsfaktoren ergibt sich dieses Resultat: Zum einem aus der vorgezogenen Ernte auf Sizilien (kleiner als die aus Bologna) in einem Moment in dem der Markt keine Kartoffeln der alten Saison mehr hatte und zum anderen weil es keine Produkte aus Frankreich, den Niederlanden und Deutschland gab.


Bearbeitung der Kartoffeln bei der CESAC (Foto d'archivio)

Brintazzoli fährt fort: "Aus produktionstechnischen Gründen, war es eine gute Kampagne. Im letzten Jahr hatten wir ein niedriges Resultat, im Bereich von 37/38 Tonnen pro Hektar. Dem steht eine mehr als mittlere Ernte aus dem letztem Jahr mit 10 Tonnen pro Hektar und einer wirklich guten Qualität gegenüber. Trotz einer mit wenigen Prozenten vergrößerten Anbauflächen in Emilia Romagna."

Der Direktor fährt fort: "Vom geschäftlichen Gesichtspunkt aus ist der Markt dagegen mit 5/6 Cent/ kg in der Saison niedriger als im letztem Jahr und ca 3/5 Cent/ kg niedriger als der Marktpreis. D.h. hauptsächlich weil das Produkt aus Venetien Druck ausübte, haben wir versucht, den Preis für den Kartoffelanbauer aus Bologna bei 26 Cent/ kg zu halten. Ein Preis, obwohl niedriger als in 2015, der kostendeckend für die Anbauer war.



Brintazzoli bleibt optimistisch. "Die Entscheidung den Preis zu halten, zahlt sich aus und jetzt erhöhen wir die Quote in der Kampagne: die Konditionen sind gegeben."

Das ergibt sich aus folgenden Überlegungen. Zum einem: "Heute tendiert der Konsument zu einem lokalen Produkt oder einem italienischen. Auch die GDO (Grande distribuzione organsata) ist bereit ein paar Cent mehr zu bezahlen, wenn es sich um italienische Qualitätskartoffeln handelt. Im Fall der Kartoffel Dop aus Bologna , die die eigene Quote und den eigenen Markt vergrößert, werden wir die Aussaat der Primura erhöhen. Das werden wir zertifizieren."Man muss hinzufügen, wie sich immer mehr herausstellt, dass die italienische Kartoffel Verkaufsqualität hat.

Zum zweiten: die Quantität und Qualität des italienischen Produkts erlaubt es uns bis März zu ernten. Ohne große Anstrengung. Drittens ist das ausländische Produkt bis heute sehr teuer wir sprechen hier von 35/37 Cent / kg. In den vergangenen Jahren führte Frankreich den Markt an, aber in diesem Jahr gibt es da nur eine geringe Qualität und wenig Produktion, aufgrund der Ernteschwierigkeiten. Die Ernte betrug weniger als 10 t / h, weniger als im Jahr davor. In diesem Jahr verkaufen sie geringe Mengen mit Wert und beginnen mit 25/27 Cent / kg. Hohe Werte,wenn man Transportkosten und die Aufarbeitung addiert.

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