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Russland wartet auf Vorschlag Türkei

Zusätzliche Maßnahmen gegen Schmuggel

Russland hat zusätzliche Maßnahmen genommen, um den Schmuggel aus Weißrussland zu stoppen. Weißrussland schafft es nicht, um erfolgreich gegen den illegalen Handel aufzutreten. Kürzlich wurden noch polnische Birnen abgefangen. Um die Einfuhr von türkischen Produkten gut starten zu können, muss die türkische Regierung mit einem Vorschlag kommen. Den russischen Autoritäten zufolge gab es noch keine Vorschläge. 

Russische Maßnahmen bremsen Schmuggel

Russland fühlt sich dazu gezwungen, um Maßnahmen einzuleiten, um die illegale Durchfuhr von boykottierten Produkten über Weißrussland zu verhindern. Das europäische Land wuchs zu einem der größten Exporteure von Obst und Gemüse nach Russland. Daten zufolge werden mehr weißrussische Produkte exportiert, als angebaut werden. Weißrussland schafft es nicht, um den Schmuggel zu stoppen. Die russische Regierung hat darum zusätzliche Kontrollposten bei den Grenzübergängen aufgestellt, um die Ladungen zu kontrollieren.

Seitdem die Regierung die abgefangenen Produkte vernichten darf, wurden bereits 
8004 Tonnen Gemüse und Früchte vernichtet. Um den Schmuggel zu stoppen, reisten russische Inspekteure in alle großen Exportländer und besuchten dort die größten Exporteure.

Äpfel sind die meist geschmuggelten Produkte. Durch die scharfen Kontrollen im Dezember letzten Jahres, werden dieses Jahr weniger Äpfel in Weißrussland zugelassen. Der Export von Äpfeln ist offiziellen Daten von Weißrussland zufolge, in den letzten sieben Monaten gesunken. Voriges Jahr wurden in dem Zeitraum 4,7 mal mehr Äpfel exportiert. Das deutet daraufhin, dass der Schmuggel von Äpfeln erfolgreich angepackt wurde. VIele Partien werden von gefälschten Dokumenten begleitet, in einigen Fällen handelte es sich sogar um Dokumente aus Ländern, die keine Äpfel anbauen. Durch die schärferen Kontrollen der russischen Autoritäten sieht man eine Abnahme des Schmuggels von Äpfeln. 


Quelle: Rosselkhoznadzor

Trotzdem hat der Strom immer noch nicht ganz aufgehört. Am 20. Oktober wurde beim Kontrolleposten Dolostsy, Westrussland, eine Partei Birnen abgefangen. Obwohl aus den Dokumenten deutlich wurde, dass die Birnen weißrussischem Ursprungs waren, entdeckte die Inspektion, dass das Obst polnisch war. Die 19 Tonnen Birnen wurden vernichtet. 

Russland wartet auf türkischen Vorschlag

Letzte Woche wurde auch eine Partei türkischer Trauben abgefangen. Die 576 Kilo Trauben werden auch vernichtet. Den russischen Autoritäten zufolge muss die Türkei sich beeilen, um die Handelseinschränkungen zwischen den Ländern aufzuheben. Nach Verhandlungen Mitte Oktober, in denen angekündig wurde, dass der Boykott beendet wird, haben sich die Länder geeinigt, dass die Türkei Maßnahmen vorschlägt, um die phytosanitäre Sicherheit garantieren zu können. Den russischen Autoritäten zufolge, liegt dieser Vorschlag noch nicht vor. 

Im Frühjahr kündigte Russland einen Boykott von türkischen Paprika, Granatäpfeln, Auberginen, Salat, Eisbergsalat und Kürbis an. Dies in Folge von phytosanitären Überschreitungen. Im Januar schloss Russland die Grenzen für unter anderem Apfelsinen, Mandarinen, Trauben, Äpfel, Birnen, Aprikosen, Pfirische, Nektarinen, Pflaumen, Gurken, Blumenkohl, Brokkoli und gelben Zwiebeln aus der Türkei. Am 10. Oktober einigten die Präsidenten Erdogan und Putin sich, dass der Boykott teilweise aufgehoben wird. Einen Tag später folgte der Erlass, dass der Import von Apfelsinen, Mandarinen, Aprikosen, Pfirsichen und Nektarinen wieder erlaubt ist. 
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