In Äthiopien widerum Niederländisches Zuchtprojekt angefallen

Tholen - Die Spannungen in Äthiopien zwischen der Regierung und den Bevölkerungsgruppen sind extrem angespannt. Die 'örtliche Bevölkerung' protestiert gegen die Unterstützung der Regierung ausländischer Investoren. Im September wurden bereits verschiedene Blumenzuchtbetriebe angefallen und angezündet, Mittwoch folgte die Saftfabrik Africa Juice und letzte Woche traf es ein äthiopisches Zuchtprojekt und Partner von FV SeleQt.

Das Projekt soll sowohl der örtlichen Bevölkerung und der der Regierung als auch der lokalen Wirtschaft zu Gute kommen. Der Zuchtbetrieb erzeugt ca. 300 ha. Gemüse, die durch Oromia National Regional State zur Verfügung gestellt wurden. Die Niederländische Firma FV SeleQt, ein Joint-Venture zwischen Flamingo Horticulture und der Best Fresh Group hat mit dem Absatz von u. a. Bohnen, Zuckererbsen und Pfeffer zu tun. 

William Sonneveld reagiert im Namen von FV SeleQt erschrocken auf die Ereignisse. "Wir haben gehofft, dass die Ereignisse an uns vorbei ziehen würden, gestern jedoch war unser Zuchtprojekt an der Reihe. Das Niederländische Management ist auf Wunsch der Botschaft in Eile von der Farm in die sichere Hauptstadt Addis umgesiedelt. Die 'Lokale Bevölkerung' ist auf die Farm gekommen und hat die Mitarbeiter verjagt. Es scheint, als ob das Lagerhaus geplündert ist und auf der Farm wüten mehrere Brände. Der Schaden wird enorm hoch sein, ein deutliches Bild konnte jedoch noch nicht gemacht werden da es noch zu gefährlich ist, die Farm zu betreten. Die Situation is äußerst besorgniserregend und die kommenden 48 Stunden werden entscheidend sein", erklärt William. 


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