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Beschäftigung sichern, Wettbewerb stärken!

Klare Ziele der REWE für Treffen zur Zukunft von KaisersTengelmann:

Der Vorstandsvorsitzende der REWE Group, Alain Caparros, ging mit klarem Auftrag und Ziel zum Treffen zur Zukunft von KaisersTengelmann. „Wir wollen einen Kompromiss. Wir können die Arbeitsplätze bei KaisersTengelmann sichern, indem wir gemeinsam den Weg freimachen für eine faire Aufteilung der Märkte. Wir sind zu einer Teillösung bereit, bei der REWE für alle Märkte, die wir übernehmen, die in der Ministererlaubnis formulierten Auflagen zur Sicherung der Arbeitsplätze, zur betrieblichen Mitbestimmung und tarifvertraglichen Bezahlung der Beschäftigen akzeptiert“, erklärte Caparros. „Eine solche Lösung kann innerhalb weniger Wochen realisiert werden, weil die wettbewerbsrechtlich machbaren Lösungen bereits Anfang des Jahres vom Bundeskartellamt geprüft wurden“, so Caparros. „Wir vertreten keine Maximalposition, sondern sind offen für eine Lösung, die den Beschäftigten bei KaisersTengelmann und REWE ebenso hilft wie dem Wettbewerb im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Dafür werde ich mich heute Abend mit Nachdruck einsetzen.“

Vor dem Treffen zur Zukunft von KaisersTengelmann hat sich der Gesamtbetriebsrats-vorsitzende der REWE Group, Andreas Ratzmann, auch zu Wort gemeldet. „Wir bei REWE haben sehr viel Verständnis für die schwierige Lage, in der sich die Kolleginnen und Kollegen bei KaisersTengelmann befinden. Aber auch bei unseren REWE-Mitarbeitern – vor allem in Berlin und in Bayern – gibt es große Sorgen über die Sicherheit der Arbeitsplätze. Darüber haben sich bislang offenbar weder Bundeswirtschaftsminister Gabriel noch die Verantwortlichen bei Edeka und der Eigentümer von KaisersTengelmann Gedanken gemacht.

Wir als Betriebsräte werden täglich angesprochen – nicht zuletzt von den Beschäftigten, die auch bei Verdi organisiert sind, wie es mit REWE und unseren Märkten weitergeht, wenn Edeka nach einer Fusion mit KaisersTengelmann eine absolute marktbeherrschende Position erreichen würde. Dies wäre tatsächlich ein schwerer Schaden für uns. Und genau aus diesem Grund, wegen der erheblichen Beeinträchtigung des Wettbewerbs im deutschen Lebensmitteleinzelhandel, hatte das Bundeskartellamt die Fusion ja untersagt. Für uns als Betriebsräte geht es ganz konkret um die Sicherheit und Zukunftsperspektiven der Arbeitsplätze bei REWE. Deshalb können wir nicht tatenlos zusehen, wenn die Wachstums- und Zukunftsperspektiven – und damit die Arbeitsplätze bei REWE – gefährdet werden. Wir fordern, dass die Arbeitsplatzsicherheit bei REWE – aber auch bei anderen Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels und nicht zuletzt auch bei Edeka sowie bei den Lieferanten – genauso ernst genommen wird, wie die Zukunft der Beschäftigten bei KaisersTengelmann. Deshalb darf es keine Komplettübernahme von KaisersTengelmann durch Edeka geben.“

Info: Rewe-Group

Erscheinungsdatum:



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