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Schmuggler reparieren Straße

Qualitätsminderung nach Boykott im russischen Obst- und Gemüsefach

Seitdem Russland auch die Türkei boykottiert, hat die Qualität im Obst- und Gemüseregal abgenommen. Ein Konvoi von bösen Bauern ist unterwegs nach Moskau, um dort Aufmerksamkeit gegen die korrupten lokalen Behörden zu erregen. Eine Schmugglerbande hat eine Straße repariert und verbreitert, um den Transport von illegalen Produkten zu beschleunigen. Weißrussland ist der größte Abnehmer von Äpfeln aus der Ukraine. Das Land wird immer noch von der Durchfuhr von boykottiertem Obst beschuldigt.

Qualitätsminderung im russischen Obst- und Gemüsefach nach dem Boykott
Seit dem Boykott auf türkisches O&G hat die Qualität von Gemüse und Früchten in russischen Supermärkten abgenommen. Das wird deutlich aus einer Untersuchung von Morgan Stanley. Zu diesem Zweck wurden verschiedene Geschäfte besucht und die Qualität der Produkte notiert. Obwohl die Stichprobe vielleicht nicht repräsentativ ist, wurde wohl eine Abnahme in der Qualität bemerkt. Nach dem Boykott der Türkei wechselten die Supermärkte auf Import aus Nordafrika und dem Nahen Osten. Das kam der Qualität nicht zugute und der Preis war auch noch höher. Forschern zufolge hat die Aufhebung der Sanktionen wenig Auswirkung auf die Inflation. Durch die hohe Inflation wählt der russische Konsument öfter lokale Produkte und sind Importprodukte weniger interessant.



Böse Bauern unterwegs nach Moskau
Einige hunderte böse Bauern befinden sich auf einem Protestmarsch nach Moskau. Mit diesem Protest wollen die Landwirte Aufmerksamkeit erregen gegen die lokale Korruption. Hiermit würde ein lokales Problem zu einem nationalen Problem werden. Die Behörden scheinen Proteste verhindern zu wollen. Innerhalb von 24 Stunden nach der Abfahrt der Traktoren aus dem Süden Russlands, wurde der Konvoi bereits 17 Mal durch die Polizei angehalten. Laut einigen Teilnehmern des Protestmarsches ist auch die FSB (Nachfolger der KGB) bei den Inspektionen anwesend. Der Konvoi benötigt noch ungefähr 6 Tage, bis die russische Hauptstadt erreicht ist. Dieser Protest ist einer der wenigen Demonstrationen, die außerhalb der großen Städte beginnt. Vor einigen Monaten demonstrierten Lastwagenfahrer auf dieselbe Art und Weise gegen die Einführung einer Steuer. Die Trucker hatten übrigens keinen Erfolg, denn die Steuer wurde eingeführt.

Schmuggler reparieren Straße
Vor kurzem haben Schmuggler eine Straße zwischen der weißrussischen Hauptstadt Minsk und der russischen Hauptstadt Moskau ausgebessert. Dies geschah, so dass schwere Wagen die Straße benutzen können. Sie wurde unter anderem verbreitert und es wurden Wendepunkte angelegt. Die Behörden kennen diese Schmuggelroute und kontrollieren viel. Zuvor wurde eine Kolonne von Lastwagen angehalten mit 175 Tonnen polnischem Obst im Wert von 13 Mio Rubel (200.000 Dollar). Die Früchte wurden vernichtet.

Weißrussland ist größter Abnehmer von Äpfeln aus der Ukraine
Die Ukraine exportiert mehr Äpfel nach Weißrussland, das wird aus einer kürzlichen Untersuchung deutlich. Weißrussland belegte 62 Prozent des ukrainischen Apfelexportes in der ersten Hälfte diesen Jahres. Zweiter auf der Liste ist Georgien mit einem Anteil von 11 Prozent. Die Top 3 wird vervollständigt durch Moldawien mit einem Marktanteil von 10 Prozent. Kasachstan kommt mit 9 Prozent auf einen guten vierten Platz. Weißrussland verstärkt seine Position als Apfelexporteur, vor allem Richtung Russland. Im Jahr 2012 stieg der Apfelexport mit 104 Prozent auf 175.000 Tonnen. Im Jahr 2015 stieg der Export mit 134 Prozent auf 411.000 Tonnen. Aus Untersuchung wird deutlich, dass der Export von Weißrussland seit dem Moment, dass Russland den Boykott ausrief, verfünffacht ist. Der russische Zoll verdächtigt Weißrussland, Äpfel aus boykottierten Ländern illegal durchzuschleusen.

Ambitieuse Pläne Türkei und Russland
Auf dem Treffen zwischen dem türkischen Präsidenten Erdogan und dem russischen Präsidenten Putin, wurde der Wunsch geäußert, um den Handel bis auf 100 Millarden Dollar ansteigen zu lassen. Ein ambitieuser Plan, so schreibt die türkische Website Al Monitor. Zurückblickend erreichte der Handel im Jahr 2008 einen Höhepunkt im Wert von 38 Millarden Dollar. Danach setzte ein abnehmender Trend ein, unter anderem auch durch die weltweite Wirtschaftskrise. Für die kommende Zeit gibt es Verträge auf dem Gebiet von Energie, Abwehr und Turismus. Hiermit kann der handel vergrößert werden. Vorerst ist der Westen der wichtigste Handelspartner der Türkei.



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