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Coophuelva

Spanien: Reduzierte Erdbeerfläche und neue subtropische Ernte

Die Sociedad Cooperativa Andaluza Costa de Huelva (Coophuelva) aus Lucena del Puerto, beendete die Saison 2015/2016 mit einer Produktionsmenge von 18,603 Tonnen Beeren. Die Vermarktung dieser roten Früchte, durchgeführt von Onubafruit, brachte 56 Millionen Euro ein, fast 5% mehr als in der vergangenen Kampagne.

Der Anstieg hätte höher sein können, wenn die Erdbeersaison ohne größere Probleme verlaufen wäre. Dies ist jedoch nicht der Fall. Beachtenswert war die Ausbreitung der Phytophthora cinnamomi, welche den Verlust von über 40% der früheren Produktion zur Folge hatte. Der größte Schaden, wurde durch die Erreger der Sorten Splendor und Fortuna verursacht. Gemäß den Schätzungen Cristóbal Picóns, der Präsident der Genossenschaft, beeinträchtigte die Krankheit zwischen 20.000 und 40.000 Kilogramm Erdbeeren pro Hektar.

Diese bemerkenswerte Auswirkung der Krankheit, hat dazu geführt, dass in Costa Huelva die Saison mit 8,100 Tonnen geernteten Erdbeeren beendet wurde. Die Anfangsprognose war, mit 17 Millionen Pflanzen, um die 12,000 Tonnen zu schaffen.

Durch diesen ausschlaggebenden Punkt, bedeutete dies für die Erdbeersaison das frühzeitige Ende, wie Picón hinzugefügt hatte. ''Während andere Bauern bis Juni oder sogar Juli weiter ernteten, ''hatten wir mit den meisten Pflanzen bis Mitte Mai bereits abgeschlossen.'' Der Wassermangel, den die Region, zusammen mit dem Arbeitermangel erleiden musste, ''war der Hauptgrund, der unsere Partner davon abhielt, mit der Ernte fortzufahren.''

Coophuelva hat die Entscheidung getroffen, den Erdbeeranbau für seine nächste Kampagne zu reduzieren. Nur 140 Hektar werden gepflanzt. Besonders betroffen über das Arbeitnehmerproblem, zeigte sich der Präsident der Genossenschaft. ''Wenn die Produktionen der Erdbeeren, Blaubeeren, Himbeeren und Brombeeren zusammenstoßen, vergessen Saisonarbeiter die Erbeeren. Wir werden verrückt, wenn wir nach Arbeiternehmern suchen. Dieser Arbeitermangel wird in den nächsten Jahren schlimmer werden, da der Blaubeerenanbau ein bedeutendes Wachstum aufzeichnen wird. Falls irgendwer zu dem neuen Anbau, welcher bequemer ist, wechseln wird, wird man sich die Frage stellen, was mit den Erdbeeren passieren wird. Es kann nämlich sein, dass wir den Verkauf der Früchte gesichert haben. Dann haben wir für die Ernte nicht genügend Personal.''

Um Überraschungen in der bevorstehenden Kampagne 2016/17 zu vermeiden, haben die Leiter von Coophuelva entschieden, die Anzahl der Hektare Erdbeeren zu reduzieren. Von den 220 Hektare, die die Mitglieder der Genossenschaft dieses Jahr angebaut hatten, bleiben wahrscheinlich nur 140 Hektar über. Diese Reduzierung wird auf eine niedrigere Anzahl der genutzten Erdbeerpflanzen hinauslaufen, die sich von 17 Millionen in der letzten Saison auf 11 Millionen in der nächsten Saison belaufen wird.

Eine andere Entscheidung ist, die Anzahl der Erdbeersorten in der Plantage einzuschränken. ''Bis jetzt, hatten wir mit 10 oder 12 Sorten ein breites Sortiment, was ein effizientes geschäftliches Management nicht ermöglichte, da wir die Erdbeeren nur an unsere Kunden verschickten, wenn diese den Anforderungen entsprachen. Ab jetzt werden die Kunden in fast 90% der Fälle, die Garantie haben, dass die Erdbeeren, welche sie kaufen, immer die selben Eigenschaften besitzen. Mit diesem Maß, werden wir es ebenso schaffen, eine Einheitlichkeit der Produktqualität zu erreichen.'', erklärt Picón.

Diesbezüglich, wird sich das Angebot der Erdbeeren von Onubafruit aus Coophuelva nächstes Jahr auf die Fortuna (Emocal), Rábida (Fresas Nuevos Materiales), Primoris (FNM), A-10 (FNM) und Charlenne konzentrieren.

In den 80 Hektaren, die nicht mehr mit Erdbeeren gepflanzt werden, erwartet die Genossenschaft, dass Himbeeren, Blaubeeren und Brombeeren angebaut werden. Übrigens wurden diese Beeren, sowohl in der Anbaufläche, als auch in der Produktionsmenge, mit einem graduellen Wachstum versehen. Der bedeutendste Fall ist der der Blaubeeren, nämlich der Sternsorte, von der diese Saison mehr als 4,600 Tonnen produziert wurden, 20% mehr als in der vorherigen Kampagne. Ebenso nennenswert ist die Produktionsmenge von Himbeeren (Glen Lyon und Erika), mit 2,800 Tonnen (+10%) und Blaubeeren, mit 250 Tonnen, welche ein hundertprozentiges Wachstum, im Vergleich zu der vorherigen Kampagne darstellt.


Abwechslung
Zudem hat Cristóbal Picón angekündigt, dass die Genossenschaft von Lucena del Puerto in plant, seine Produktionsbereiche durch Aufnahme subtropischer Früchte voranzutreiben. Dem Bericht zufolge fügte der Präsident von Coophuelva hinzu, dass ''das Klima in dieser Fläche passend für solche Früchte sei, welche zusätzlich weniger Arbeiter während der Erntesaison benötige und eine wirtschaftliche Rückkehr pro Hektar bilden würde. Dies könnte sehr interessant werden.''

Mit 650 neuen bewässerten Hektaren und den 475, die sie bereits in Produktion in der Region besitzen, wurde Coophuelva eine der wichtigsten in der Provinz Huelva. Zudem hat der Präsident der Genossenschaft angegeben, dass ''es möglich sei, derzeit eine Spitzenpostion einzunehmen, wenn wir auf das Ergebnis pro Hektar schauen.''


Quelle: agrodiariohuelva.es

Erscheinungsdatum:



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