Nach einigen wechselhaften Wochen der Himbeerverkäufe, hat sich der Markt wieder stabilisiert. "Obwohl die Preise nicht außergewöhnlich sind, erwarte ich vor Ende der Saison nicht viele Probleme," erklärt Francisco Sánchez, Manager von Onubafruit.
"Diese Himbeersaison war ziemlich unregelmäßig. Es war keine schlechte Saison, aber wir hatten Anfang des Jahres einige Komplikationen, da die hohen Temperaturen im Winter den Produktionsprozess beschleunigt hat und sich dadurch viele Früchte auf den Feldern angesammelt haben."
Zur Zeit ist die Lagorai und Vajolet Saison in vollem Gange. "Das sind, sowohl was den Geschmack, als auch was die Größe angeht, die besten Sorten, die momentan auf dem Himbeermarkt verfügbar sind," bestätigt Francisco Sánchez. "Mit ihnen haben wir den Himbeergeschmack gefunden, nach dem wir gesucht haben," fügt er hinzu.
Exklusive Sorten treiben den Himbeerkonsum an
Onubafruit bleibt der größte Vermarkter von Beeren mit einer eigenen Produktion in Europa und gewinnt weiterhin Grund gegenüber ihren Konkurrenten. Das ist laut den Managern des Unternehmens vor allem dank des Einsatzes in Forschung und Entwicklung möglich.
"Ich denke, dass wir den Himbeerkonsum ankurbeln können, wenn wir leckere Sorten wie die Lagorai und Vajolet anbieten. Unsere erste Sorte war Erika, danach kamen Imara und Kweli und heute haben wir schon Lagorai und Vajolet. Wir haben zwischen 8 und 10 Sorten, die in der kommenden Saison auf den Markt kommen werden, in unserem Portfolio auf Testfeldern. Dieses Jahr werden wir aufhören, mit der Glen Lyon Sorte zu arbeiten. Schlussendlich bringen Investitionen in neue Neuheiten deutliche Umsätze für die Bauern mit sich."
Die größte Gefahr für Himbeeren ist eine schlechte Erdbeersaison
Trotz der Tatsache, dass der Himbeermarkt zur Zeit stabil ist, konnte Sánchez ein progressives Produktionswachstum im Anbaugebiet beobachten, das leicht über dem Wachstum der Konsumkapazität liegt. "Zur Zeit gibt es keinen Grund, Alarm zu schlagen, da das Verhältnis von Angebot zu Konsum sehr ausgegelichen ist. Die Mengen gehen auf zentraleuropäische Märkte, die die führenden Himbeerkonsumenten sind. "Bei den Blaubeeren erwarten wir wegen des mittelfristigen Überangebots allerdings Probleme."
"Die größte Gefahr für Himbeeren ist eine schlechte Erdbeersaison, und das passiert gerade. Bauern, die Probleme mit Himbeeren hatten, steigen auf Blaubeeren und Himbeeren um. Wenn Huelva keinen Erdbeeracker von 7.000 Hektar aufrecht erhalten kann, werden mehr Himbeeren angepflanzt, als der Markt eigentlich aufnehmen kann," führt er aus.
Es ist kein Produkt für Abenteuer
"Wenn der Himbeerkonsum weiter ansteigt, dann liegt das an der Tatsache, dass Unternehmen, die das Produkt in großen Mengen produzieren, hoch professionalisiert sind und den Markt regulieren. Es ist kein Produkt für Abenteuer, da es Erntekosten von etwa 3 Euro pro Kilo mit sich bringt und während des Marketingprozesses vorsichtig behandelt werden muss, da man andererseits Geld verliert.
Direkte Kommunikation mit großen Distributoren ist essentiell
Große Distributoren machen 90% aller Himbeerverkäufe aus. "Himbeeren sind vielleicht das Produkt, das am weitesten in Supermärkten verkauft wird. Die Ketten versuchen, für das Produkt eine bessere Profitabilität zu erzielen und eine gute Balance zwischen Quantität, Qualität und Wert zu finden," versichert Sánchez. "Onubafruit wurde gegründet, um es zu ermöglichen, ohne Vermittler und somit direkt mit Supermarktketten zu kommunizieren. Im Himbeergeschäft hat man keine Zukunft, wenn man nicht direkt mit den Supermärkten verhandelt."
Asien ist interessant, aber die kulturellen Unterschiede machen es schwer
Trotz seiner Hauptmärkte in Europa, verschifft Onubafruit viele Himbeeren und Blaubeeren nach Asien, in wichtige Häfen wie Singapur, Kuala Lumpur, Malaysia, Hong Kong und Dubai im mittleren Osten. "Obwohl beispielsweise China ein interessanter Markt ist, könnte es an dem Tag, an dem wir das Protokoll erhalten, wegen der kulturellen Unterschiede, Komplikationen geben. Es ist sehr einfach und bis jetzt können nur kleine Mengen exportiert werden, die keinen großen Einfluss auf die Saison haben," schließt er.
Für weitere Informationen:
Victoria Rodríguez
Onubafruit S.L.P.E Mirador del Odiel. C/ Lentisco s/n Portal 3, Of.17
Huelva, Spain.
+34 959540844[email protected]www.onubafruit.com